„Black Friday“-Blutbad bei japanischen Aktien: Nikkei 225 bricht um 4 % ein, Kioxia erreicht Limit-Down, SoftBank stürzt um 9 % ab

Quelle Tradingkey

TradingKey – Japanische Aktien von „Schwarzem Freitag“ erfasst: Nikkei 225 fällt um über 4 %, Kioxia stürzt ab und löst Limit-down aus, SoftBank bricht um 9 % ein.

Während des asiatischen Handelsverlaufs am 17. Juli erlebte der japanische Aktienmarkt eine brutale Welle von Panikverkäufen. Der Leitindex Nikkei 225 brach im Tagesverlauf um mehr als 2.700 Punkte ein – ein Minus von über 5 % –, bevor er seine Verluste etwas begrenzen konnte und den Handel schließlich mit einem Abschlag von 4,03 % bei 64.141,07 Punkten auf einem Einmonatstief beendete.

nikkei225-a6b719134cd046d5b629ed5e468024c5Chart des Nikkei 225 Index, Quelle: TradingView

Erschwerend kam hinzu, dass Kioxia im Tagesverlauf um weitere 16 % einbrach und die Limit-down-Schwelle erreichte. Die Aktie schloss bei 52.110 Yen und markierte damit den tiefsten Stand seit dem 21. Mai. Bemerkenswert ist, dass sich die Marktkapitalisierung von Kioxia nach aufeinanderfolgenden starken Verlusten innerhalb von nur einem Monat halbiert hat, womit das Unternehmen aus der Riege der drei größten Unternehmen Japans nach Marktwert herausfiel. Auch SoftBank blieb nicht verschont: Die Aktie des Unternehmens fiel um 9,01 % auf einen Schlusskurs von 5.424 Yen, was ebenfalls einem Zweimonatstief entsprach.

Der Ausverkauf am „Schwarzen Freitag“ bei japanischen Aktien, der durch einen extremen Rückzug des Momentums und eine Bewertungskorrektur gekennzeichnet war, wird weiterhin durch das Zusammenspiel aus Skepsis gegenüber einer KI-Blase und erneuten geopolitischen Spannungen im Nahen Osten angetrieben. Solange die Sorgen des Marktes über die Erholung der Unterhaltungselektronik in der zweiten Jahreshälfte und die Monetarisierung von KI-Gewinnen nicht ausgeräumt sind, dürfte der Nikkei 225 kurzfristig sehr wahrscheinlich in Richtung der Marke von 60.000 Punkten zurückfallen.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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