Chainlink (LINK) notiert zum Zeitpunkt der Erstellung am Mittwoch nahe 7,68 USD und ist bisher in dieser Woche um fast 2 % gefallen. LINK bleibt trotz der Ankündigung einer strategischen Arbeitsgruppe mit mehreren multinationalen Organisationen aus Europa und Südkorea zur Modernisierung der Deviseninfrastruktur unter Druck. Gleichzeitig deuten moderate Zuflüsse in Exchange Traded Funds (ETFs) auf ein gewisses institutionelles Interesse hin, doch die Derivate-Kennzahlen begrenzen weiterhin die Erholungsaussichten des Tokens.
Chainlink kündigte am Dienstag an, dass es eine Arbeitsgruppe mit mehreren multinationalen Gruppen aus Europa und Südkorea gebildet hat, die zusammen über 10 Billionen US-Dollar an verwaltetem Vermögen repräsentieren.
Diese gemeinsame Initiative zielt darauf ab, die Devisenmarktinfrastruktur zu modernisieren, mit einem besonderen Fokus auf die Bewertung des Übergangs von traditionellen T+2-Abwicklungszyklen hin zu Echtzeit-T+0-Abwicklungsmodellen.
„Die Initiative soll Dutzende globaler Finanzinstitute aus Europa und Südkorea zusammenbringen, um den direkten, atomaren Tausch regulierter, fiat-referenzierter digitaler Vermögenswerte (einschließlich EUR- und KRW-Stablecoins) zu ermöglichen, indem Chainlinks Daten-, Interoperabilitäts- und Orchestrierungsstandards sowie die On-Chain-Devisenabwicklungstechnologie von FairSquareLab genutzt werden“, erklärte Chainlink in seiner Pressemitteilung.
Diese Partnerschaft ist positiv für den nativen Token von Chainlink, LINK, da sie die Akzeptanz erhöht und die Nutzbarkeit langfristig stärkt. Kurzfristig konnte diese Nachricht die Stimmung der Händler jedoch nicht heben, sodass der LINK-Preis am Mittwoch weiterhin unter Druck steht und unter 8 USD notiert.
Daten von SoSoValue zeigen einige Anzeichen von Optimismus. Spot Exchange Traded Funds (ETFs) verzeichneten am Dienstag einen leichten Zufluss von 137.710 USD nach einem Abfluss von 490.920 USD am Vortag. Sollte sich dieser Zuflussttrend fortsetzen und verstärken, könnte LINK eine Erholung bevorstehen.

Die Derivate-Kennzahlen unterstützen eine negative Prognose für Chainlink. Das Long-zu-Short-Verhältnis von CoinGlass für LINK lag am Mittwoch bei 0,90 und näherte sich damit dem niedrigsten Stand seit über einem Monat. Ein Verhältnis unter eins weist auf bärische Stimmung hin, da Händler auf fallende Kurse setzen.

Außerdem wurde die Finanzierungsrate am Mittwoch negativ und lag bei -0,0012 %, was darauf hindeutet, dass Short-Positionen Long-Positionen bezahlen und somit eine bärische Stimmung signalisiert.

Chainlink notiert am Mittwoch bei 7,64 USD und behält eine kurzfristig bärische Tendenz bei, da der Kurs deutlich unter den 50-, 100- und 200-Tage exponentiellen gleitenden Durchschnitten (EMAs) liegt, die zwischen etwa 8,54 USD und 10,49 USD gruppiert sind.
Die jüngste Erholung ist ins Stocken geraten, da der Kurs weiterhin durch dieses obere Band begrenzt wird, während der Relative Strength Index (RSI) bei rund 36 im schwachen Bereich verbleibt, obwohl der Moving Average Convergence Divergence (MACD) leicht über die Nulllinie steigt, was bisher nur auf ein geringes Gegenbewegungsinteresse hindeutet.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand am 50-Tage-EMA nahe 8,54 USD, gefolgt vom 23,6%-Fibonacci-Retracement des jüngsten Abwärtstrends bei etwa 8,74 USD und dem 100-Tage-EMA nahe 9,08 USD. Darüber befindet sich eine bedeutendere Angebotszone rund um das 38,2%-Fibonacci-Retracement bei 9,82 USD und den horizontalen Widerstand bei 9,93 USD, vor dem 200-Tage-EMA nahe 10,49 USD und dem 50%-Retracement bei 10,70 USD.
Auf der Unterseite bildet sich unmittelbare Unterstützung am vorherigen horizontalen Boden bei rund 7,15 USD, wobei der Tiefpunkt des Zyklus nahe dem Fibonacci-Anker bei 7,00 USD als letzte nennenswerte Verteidigung gilt, bevor die Bären versuchen könnten, den breiteren Abwärtstrend auszudehnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)