Die Analysten von DBS Group erwarten für Singapur im März 2026 einen Anstieg der Kern- und Gesamtinflation auf 1,6 Prozent beziehungsweise 1,8 Prozent im Jahresvergleich, nach 1,4 Prozent und 1,2 Prozent im Februar. Als Grund verweist der Bericht auf steigende importierte Energiepreise infolge des Nahostkonflikts. Höhere Kosten dürften sich vor allem im Transport- und Reisesektor zeigen, während der Preisdruck bei Strom, Gas und Lebensmitteln vorerst begrenzt bleibt.
„Die Inflationsdaten Singapurs für März 2026 dürften die ersten Auswirkungen des Energieschocks infolge des Nahostkonflikts widerspiegeln.“
„Wir erwarten, dass die Kern- und Gesamtinflation im März auf 1,6 Prozent beziehungsweise 1,8 Prozent im Jahresvergleich steigen werden, nach 1,4 Prozent und 1,2 Prozent im Februar.“
„Der Anstieg dürfte durch zunehmenden Druck bei importierten Energiepreisen ausgelöst worden sein, vor dem Hintergrund kräftiger Preissprünge bei globalem Rohöl, raffinierten Erdölprodukten und Gas.“
„Dies dürfte sich in höheren Inflationsraten in Bereichen wie dem Individualverkehr, reisebezogenen Dienstleistungen aufgrund gestiegener Flugpreise sowie im privaten Transport niedergeschlagen haben, während der Aufwärtsdruck bei Strom- und Gaspreisen sowie bei Lebensmitteln vorerst begrenzt bleibt.“