Die Ökonomen Carol Liao, Moriarty Lam und Shuang Ding von Standard Chartered betonen, dass China zum weltweit größten Exporteur von KI-bezogenen Gütern aufgestiegen ist. Die Ausfuhren reichen dabei von Rohstoffen über Hardware bis hin zu Anwendungen. Zugleich verweisen sie darauf, dass günstige Energie, skalierbare Recheninfrastruktur und eine starke Industrie diese Position stützen, zugleich aber eine Abhängigkeit von High-End-Chipimporten sowie geopolitische Risiken bestehen bleiben.
Die weltweite Handelsdynamik im Bereich Künstliche Intelligenz hat sich den Angaben zufolge deutlich beschleunigt und entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Treiber grenzüberschreitender Warenströme.
China sei inzwischen der größte Exporteur von KI-bezogenen Gütern, heißt es unter Verweis auf Daten der World Trade Organisation (WTO).
Der chinesische KI-Handel beschränke sich jedoch nicht auf integrierte Schaltkreise, sondern erstrecke sich entlang der gesamten Wertschöpfungskette – von Rohstoffen über die Hardwarefertigung bis hin zur Entwicklung von KI-Technologien und deren Anwendung.
Die Stärke Chinas im KI-Handel sei dabei ungleich verteilt.
Mit Blick nach vorn dürften die günstige Energieversorgung, die skalierbare Recheninfrastruktur und die ausgeprägten Fertigungskapazitäten Chinas die komparativen Vorteile im KI-bezogenen Handel weiterhin stützen.