Kürzlich bat Pakistan den US-Präsidenten Donald Trump um eine zweiwöchige Verlängerung einer Frist, die er vor elf Tagen gesetzt hatte. Laut einem ranghohen iranischen Beamten prüft Teheran "positiv Pakistans Antrag auf einen zweiwöchigen Waffenstillstand." Gleichzeitig ist das Weiße Haus über Pakistans Vorschlag informiert, was auf eine baldige Reaktion hindeutet.
Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif schrieb auf X: "Um der Diplomatie Zeit zu geben, ihren Lauf zu nehmen, bitte ich Präsident Trump eindringlich, die Frist um zwei Wochen zu verlängern. Pakistan bittet in aller Aufrichtigkeit die iranischen Brüder, die Straße von Hormus für denselben Zeitraum von zwei Wochen als Geste des guten Willens zu öffnen."
Trumps Frist an den Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus endet in etwa zwei Stunden um 20:00 Uhr EDT in Washington, während Washington Teheran unter Druck setzt, die Blockade des Golföls zu beenden.
Der pakistanische Premierminister fügte hinzu, dass der Waffenstillstand "notwendig sei, um der Diplomatie zu ermöglichen, einen endgültigen Kriegsabschluss zu erreichen."

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.