RBA warnt vor hohem und steigendem Risiko eines schweren Schocks für die Weltwirtschaft im Zuge des Iran-Kriegs

Quelle Fxstreet

Die Reserve Bank of Australia (RBA) warnte, dass Konflikte im Nahen Osten einen Schock auslösen könnten, der die Weltwirtschaft in einen Abwärtstrend stürzt, berichtete der Guardian am Donnerstag.

Die RBA erklärte in ihrem halbjährlichen Bericht über das australische Finanzsystem, dass die Risiken für die Finanzsysteme in den letzten Wochen gestiegen sind und eine längere Störung der Öl- und anderer Märkte die Wahrscheinlichkeit eines größeren Schocks erhöhen wird.

Der stellvertretende Gouverneur der RBA für das Finanzsystem, Brad Jones, sagte: „Wir sehen internationale Risiken als hoch und steigend. In Bezug auf das finanzielle Risiko ist die Volatilität stark gestiegen … und weitere Schocks könnten dazu führen, dass die Märkte etwas unordentlich werden.“

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert das Währungspaar AUD/USD um 0,36% höher bei 0,7048.

Risikostimmung - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.

In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.

Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.

Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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