Die Ökonomen Lynn Song und Min Joo Kang von ING rechnen damit, dass die Verbraucherpreise in China im Februar um 1,0 Prozent im Jahresvergleich steigen. Hauptgrund dürfte der Effekt des chinesischen Neujahrsfestes sein. Die Auswirkungen höherer Ölpreise dürften sich dagegen erst später bemerkbar machen. Zudem erwarten die Analysten für die ersten beiden Monate des Jahres ein kräftiges Wachstum bei Exporten und Importen, was zu einem größeren Handelsüberschuss führen dürfte.
Neujahrsfest dürfte Inflation antreiben
„China wird seine Inflationsdaten für Februar voraussichtlich am kommenden Montag veröffentlichen. Wir rechnen damit, dass der Verbraucherpreisindex im Jahresvergleich auf 1,0 Prozent steigt, gestützt durch einen Effekt des chinesischen Neujahrsfestes. Die Auswirkungen höherer Ölpreise infolge des Konflikts im Nahen Osten dürften sich wahrscheinlich erst in den März-Daten zeigen.“
„Auch die Handelsdaten für die ersten beiden Monate des Jahres sollen am Dienstag veröffentlicht werden.“
„Die auseinanderlaufenden PMI-Daten deuten darauf hin, dass die externe Nachfrage zu Jahresbeginn wahrscheinlich robust geblieben ist. Wir rechnen daher in den ersten beiden Monaten des Jahres mit einem Anstieg der Exporte um 9,3 Prozent und der Importe um 8,5 Prozent im Jahresvergleich. Daraus dürfte ein Handelsüberschuss von 188,1 Milliarden US-Dollar resultieren.“




