EU: Zollunsicherheit kehrt mit neuen US-Maßnahmen zurück – Commerzbank

Quelle Fxstreet

Dr. Vincent Stamer von der Commerzbank analysiert, wie sich die neuen US-Zölle unter Präsident Trump auf Exporteure aus Europa auswirken. Nach einem Urteil des Obersten Gerichtshofs gegen frühere Maßnahmen wurde ein neuer globaler Zollsatz von 15 % für 150 Tage angekündigt. Der Bericht konzentriert sich auf das Turnberry-Abkommen und die erhöhte Unsicherheit für Exporteure aus der Europäischen Union.

Neufestsetzung der US-Zölle und Turnberry-Risiken

„Am vergangenen Freitag entschied der Oberste Gerichtshof der USA, dass die meisten Zölle von Trump verfassungswidrig sind. Infolgedessen hat US-Präsident Trump auf einer anderen Rechtsgrundlage einen neuen globalen Zollsatz von 15 % für 150 Tage verhängt. Wenn die US-Regierung nun die bestehenden Handelsabkommen zwischen der EU und den USA nicht einhält, könnten die Zölle auf einige Waren, wie z. B. Autos, steigen.“

„Eine wichtige, aber noch offene Frage für Exporteure aus der Europäischen Union ist, ob das „Turnberry-Abkommen“ zwischen den USA und der EU aus dem Sommer 2025 eingehalten wird. Wir halten dies für das wahrscheinlichere Szenario für die kommenden Monate. In diesem Fall würde sich für viele EU-Exporteure wenig ändern.“

„Wenn das Abkommen gekündigt wird, würden für viele Waren höhere Zölle gelten als derzeit. Dies wird höchstwahrscheinlich auch nach Ablauf der 150 Tage der Fall sein. Denn die Trump-Regierung wird andere Gesetze nutzen, um ihre Zollagenda durchzusetzen.“

„Wir gehen auch davon aus, dass die US-Regierung für den Zeitraum nach Ablauf der 150 Tage andere Gesetze nutzen wird, um den durchschnittlichen Zollsatz bei etwa 15 % zu halten, beispielsweise durch sektorspezifische Zölle. Solange der durchschnittliche Zollsatz auf diesem Niveau bleibt, hat Europa keinen Anreiz, das Abkommen zu kündigen. Denn die Zollobergrenze von 15 % bietet zumindest eine gewisse Sicherheit.“

„Dennoch ist die Wahrscheinlichkeit gestiegen, dass eine der beiden Parteien das Abkommen kündigt. Auf jeden Fall hat die Unsicherheit über die künftigen Zölle erneut zugenommen.“

(Dieser Artikel wurde mit Hilfe eines Tools für künstliche Intelligenz erstellt und von einem Redakteur überprüft.)

 

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