US-Präsident Donald Trump sagte am Montag, dass die Vereinigten Staaten (USA) „ernsthafte Gespräche“ mit dem, was er als „neues und vernünftigeres Regime“ im Iran bezeichnete, führen, während er warnte, dass Washington massive Angriffe auf die wichtige Energieinfrastruktur des Landes starten könnte, falls nicht bald eine Einigung erzielt wird.
Trump fügte hinzu, dass die Gespräche darauf abzielen, die US-Militäroperationen im Iran zu beenden. Er deutete an, dass bedeutende Fortschritte erzielt wurden und eine Einigung weiterhin wahrscheinlich sei.
Der US-Präsident gab jedoch auch eine deutliche Warnung an Teheran aus. Sollten die Verhandlungen nicht schnell zu einer Einigung führen und die Straße von Hormus nicht umgehend für den Handel wieder geöffnet werden, könnten die Vereinigten Staaten mit Angriffen auf wichtige iranische Infrastrukturen reagieren.
Trump sagte, die USA könnten die Elektrizitätswerke, Ölquellen und die Insel Kharg, einen wichtigen Ölexportterminal, durch den ein Großteil der Rohöl-Lieferungen des Landes läuft, „sprengen und vollständig vernichten“. Er deutete auch an, dass Entsalzungsanlagen ins Visier genommen werden könnten.
Nach Angaben Trumps wurden diese Anlagen bisher von US-Streitkräften absichtlich verschont.
Die Reaktion an den Währungsmärkten bleibt vorerst begrenzt. Der US Dollar Index (DXY) notiert zum Zeitpunkt der Niederschrift am Montag bei rund 100,30 und liegt damit 0,10 % im Plus gegenüber dem Vortag, was darauf hindeutet, dass die Anleger die Äußerungen bisher weitgehend ignoriert haben.
