Bitcoin (BTC) stabilisiert sich am Donnerstag über einer wichtigen Unterstützungszone und konsolidiert nach einer moderaten Erholung zu Wochenbeginn nahe 64.000 USD. Frische Zuflüsse in BTC-Spot-Exchange-Traded-Funds (ETFs) haben etwas Unterstützung geboten. Händler sollten jedoch vorsichtig sein, da neu aufgekommene Inflationssorgen, angeheizt durch den hawkischen Ton der Federal Reserve (Fed) und den eskalierenden US-Iran-Konflikt, das Aufwärtspotenzial des Krypto-Königs weiterhin begrenzen.
Die Federal Reserve hat ihren Leitzins am Mittwoch wie erwartet unverändert bei 3,50%-3,75% belassen und damit ihre fünfte Pause in Folge eingelegt. Allerdings stimmten drei Fed-Vertreter für eine Zinserhöhung um einen Viertelprozentpunkt und unterstrichen damit die wachsenden internen Sorgen über Inflationsrisiken.
Fed-Chef Kevin Warsh schlug auf seiner Pressekonferenz nach der Sitzung einen hawkischen Ton an, was dem US-Dollar (USD) half, sich zu erholen, und die Risikobereitschaft für Risikoanlagen dämpfte. Die Märkte preisen weiterhin die Möglichkeit einer weiteren Straffung der Geldpolitik ein, da die Inflationsrisiken durch die zunehmenden geopolitischen Spannungen im Nahen Osten verstärkt werden. Der anhaltende US-Iran-Konflikt hat die Volatilität der Rohölpreise angeheizt, wobei die Sorge vor möglichen Störungen an wichtigen Schifffahrtsengpässen – der Straße von Hormus und Bab al-Mandab – im Mittelpunkt steht.
Tatsächlich starteten die USA Angriffe gegen den Iran als Reaktion auf überraschende iranische Raketenangriffe auf amerikanische Truppen im Nahen Osten am Dienstag. Hinzu kommen gemeinsame US-saudi-arabische Angriffe gegen mit dem Iran verbundene Terroristen im Irak, die das Risiko eines breiteren regionalen Konflikts erhöhen. Darüber hinaus deuten Berichte darauf hin, dass die vom Iran unterstützten Huthi im Jemen erwägen, Gebühren für Handelsschiffe zu erheben, die das südliche Rote Meer durchqueren.
Diese erneuten Angriffe halten die geopolitische Risikoprämie im Spiel und verstärken die Sorgen über erhebliche Störungen der globalen Energieversorgung. Solche Entwicklungen haben eine deutliche Erholung der Rohölpreise ausgelöst, Inflationsängste neu entfacht und die Risikobereitschaft gedämpft, was das Aufwärtspotenzial von BTC begrenzt.
Die institutionelle Nachfrage zeigt leichte Anzeichen einer Verbesserung. Daten von SoSoValue zeigen, dass in den USA gelistete BTC-Spot-ETFs am Mittwoch einen leichten Zufluss von 32,11 Mio. USD verzeichneten und damit die vier aufeinanderfolgenden Tage mit Abflüssen beendeten. Sollten diese Zuflüsse im Laufe der Woche anhalten und sich verstärken, könnte BTC eine Erholung seiner Preise erleben.

Der Bitcoin-Kurs notiert am Donnerstag bei 64.134 USD und hält sich unter dem 50-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 64.917 USD sowie dem 100-Tage-EMA bei 67.527 USD und dem 200-Tage-EMA bei 73.341 USD, was insgesamt den übergeordneten Ton bärisch hält.
Das Momentum ist auf dem Tages-Chart gemischt, wobei der Relative Strength Index (RSI) nahe der neutralen Marke von 50 verharrt. Gleichzeitig bleibt das Histogramm des Moving Average Convergence Divergence (MACD) im negativen Bereich und deutet darauf hin, dass der Abwärtsdruck trotz der jüngsten Stabilisierung oberhalb der nahegelegenen horizontalen Unterstützung weiterhin stärker ist als die Erholungsversuche.
Auf der Abwärtsseite liegt die unmittelbare Unterstützung bei dem horizontalen Niveau um 64.004 USD, wobei ein nachhaltiger Bruch wahrscheinlich den Weg für einen tieferen Pullback ebnen würde.
Auf der Oberseite bietet der 50-Tage-EMA bei 64.917 USD den ersten Widerstand, gefolgt vom 100-Tage-EMA bei 67.527 USD und dem 200-Tage-EMA bei 73.341 USD, bevor bei der früheren horizontalen Begrenzung nahe 84.410 USD eine weiter entfernte Barriere entsteht; solange der Kurs unter diesem Cluster gleitender Durchschnitte gehandelt wird, dürften Aufwärtsbewegungen begrenzt bleiben.

(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
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