Der Euro (EUR) notiert während der europäischen Handelssitzung am Montag gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht höher bei rund 1,1625. Das Hauptwährungspaar handelt angesichts eines verlängerten Wochenendes in den Vereinigten Staaten (US) aufgrund des Labor Day im Großen und Ganzen seitwärts.
In dieser Woche werden der geldpolitische Beschluss der Europäischen Zentralbank (EZB) am Donnerstag und die Veröffentlichung der US-Verbraucherpreisindex-(CPI)-Daten am Freitag die wichtigsten Impulse für das Hauptwährungspaar liefern.
Laut Deutsche Bank wird die bevorstehende EZB-Entscheidung am Donnerstag "das Schlüsselereignis" für die europäischen Märkte sein. Die europäischen Ökonomen der Bank "erwarten eine Zinserhöhung um 25 Basispunkte, wodurch der Einlagensatz auf 2,50 % steigen würde," und sie weisen darauf hin, dass Anleger "jede Orientierung hinsichtlich der Wahrscheinlichkeit weiterer Straffungen" über den Schritt dieser Woche hinaus genau beobachten werden.
Auf der US-Dollar-Seite werden Anleger die US-CPI-Daten genau verfolgen, um neue Hinweise auf den geldpolitischen Ausblick der Federal Reserve (Fed) zu erhalten.
Unterdessen haben robuste US-Nonfarm-Payrolls-(NFP)-Daten die Erwartungen an eine Zinserhöhung der Fed angeheizt.
Strategen bei BNY heben hervor, dass die positive Überraschung bei den US-Arbeitsmarktdaten in der vergangenen Woche, mit "Nonfarm Payrolls (NFP) bei 162.000 gegenüber den erwarteten 55.000," die "marktimpliziten Wahrscheinlichkeiten für eine Fed-Zinserhöhung im September wieder auf rund 60 % von 50 % angehoben" habe, was unterstreiche, "wie stark die Zinserwartungen weiterhin an das Datenumfeld gekoppelt sind.

Im Tageschart notiert EUR/USD bei 1,1623 und behält einen moderat bullischen Ton bei, da das Paar über dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 1,1600 bleibt.
Das Paar konsolidiert nach seinem jüngsten Anstieg, und der Relative Strength Index (RSI) um 56 deutet auf ein konstruktives, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hin.
Auf der Unterseite ergibt sich die unmittelbare Unterstützung am 20-Tage-EMA nahe 1,1600; ein Bruch unter dieses Niveau dürfte die aktuelle Aufwärtsneigung schwächen und den Weg für einen tieferen Pullback in Richtung der psychologischen Marke von 1,1500 öffnen. Auf der Oberseite stellt das August-Hoch bei 1,1713 den unmittelbaren Widerstand dar, gefolgt vom April-Hoch bei 1,1849.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)
Einer der drei wichtigsten Zinssätze, die von der Europäischen Zentralbank (EZB) festgelegt werden, ist der Hauptrefinanzierungssatz. Dabei handelt es sich um den Zinssatz, den die EZB Banken für einwöchige Kredite berechnet. Dieser wird im Rahmen der acht regulären Sitzungen der EZB pro Jahr bekannt gegeben. Wenn die EZB davon ausgeht, dass die Inflation steigen wird, erhöht sie in der Regel die Zinssätze, um die Inflation zurück auf ihr Ziel von 2 % zu bringen. Das wirkt sich meist positiv auf den Euro (EUR) aus, da höhere Zinsen ausländische Kapitalzuflüsse anziehen. Umgekehrt kann die EZB den Hauptrefinanzierungssatz senken, wenn sie einen Rückgang der Inflation feststellt. Ziel ist es dann, Banken zu ermutigen, mehr Kredite zu vergeben, um so das Wirtschaftswachstum anzukurbeln. Das schwächt tendenziell den Euro, da niedrigere Zinsen ihn für Investoren weniger attraktiv machen, um Kapital dort zu parken.
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Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: 2.65%
Vorher: 2.4%
Quelle: European Central Bank
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