Das Britische Pfund (GBP) notiert während der europäischen Handelssitzung am Montag gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht höher bei rund 1,3545. Das Währungspaar GBP/USD erholt sich, da der US-Dollar nach einer kräftigen Aufwärtsbewegung am Freitag korrigiert.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung notiert der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, 0,15% tiefer bei fast 99,53.
Der US-Dollar legte am Freitag deutlich zu, nachdem Fed-Chef Kevin Warsh auf dem Jackson-Hole-Symposium eine Rede gehalten hatte, in der er vor Aufwärtsrisiken für die Inflation warnte.
Elwin de Groot von Rabobank hebt hervor, dass Kevin Warsh in Jackson Hole einen deutlich härteren Ton in Bezug auf die Inflation angeschlagen hat. Noch wichtiger sei, dass Warsh zum ersten Mal seit seinem Amtsantritt als Fed-Chef „seine Unzufriedenheit mit den jüngsten Inflationsentwicklungen ausdrücklich zum Ausdruck brachte und signalisierte, dass er für weitere Zinserhöhungen offen sei, sofern sich die zugrunde liegende Inflation nicht überzeugend zu verbessern beginne.“ Wie Warsh es formulierte: „Wir müssen davon überzeugt sein, dass sich die zugrunde liegende Inflation klar und in ausreichendem Tempo unserem Ziel nähert. Andernfalls haben wir noch Arbeit vor uns.“
De Groot von Rabobank argumentiert, dass diese Formulierung die Bereitschaft der Fed unterstreicht, den Straffungszyklus zu verlängern, falls die Disinflation ins Stocken gerät, und damit die Aufwärtsrisiken für den geldpolitischen Kurs bekräftigt, auch wenn sich die längerfristigen Risikoprämien für Zinsen verringert haben.

Im Tageschart notiert GBP/USD bei 1,3543. Das Paar weist kurzfristig eine leicht bullische Tendenz auf, da es sich nach einer Korrekturbewegung direkt am 20-Tage-exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 1,3543 konsolidiert. Das Paar handelt innerhalb eines Rising-Channel-Musters, was darauf hindeutet, dass der übergeordnete Trend bullisch bleiben dürfte, allerdings in einer begrenzten Spanne.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) bei 52,97 liegt knapp über der neutralen 50-Marke und deutet auf ein stetiges, aber nicht überdehntes Aufwärtsmomentum hin, da das Paar die zurückeroberte Trendstruktur respektiert.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung beim 20-Tage-EMA bei 1,3543, der als unmittelbarer Pivot fungiert, gefolgt von stärkerer Nachfrage im Bereich des früheren Trendlinienbruchs nahe 1,3420. Nach oben muss das Paar wieder klar über 1,3600 steigen, um das Sechsmonatshoch bei 1,3676 zurückzuerobern.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Das Jackson Hole Economic Policy Symposium ist eine jährliche Veranstaltung der Fed Kansas und seit 1981 findet diese in Jackson Hole, Wyoming statt. Es ist ein Forum für Notenbanken, Politikexperten und Wissenschaftler.
Mehr lesenLetzte Veröffentlichung: Sa Aug. 29, 2026 14:00
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Quelle: Federal Reserve Bank of Kansas City