AUD/USD legt am Dienstag leicht zu und handelt zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 0,7115, was einem Plus von 0,12% im Tagesverlauf entspricht. Das Paar bleibt nahe dem Höchststand vom Montag bei 0,7129, dem höchsten Niveau seit mehr als zwei Monaten, tut sich jedoch schwer, seinen Anstieg auszuweiten, da der US-Dollar (USD) nach dem Erreichen eines Zweimonatstiefs versucht, sich zu erholen.
Der Greenback erhält etwas Unterstützung, da steigende Ölpreise Sorgen über ein mögliches Wiederaufflammen des Inflationsdrucks in den Vereinigten Staaten (USA) schüren. Hartnäckigere Inflation könnte die Federal Reserve (Fed) dazu veranlassen, an einer restriktiven geldpolitischen Haltung länger festzuhalten, was den Verkaufsdruck auf den US-Dollar begrenzen und damit das Paar AUD/USD deckeln würde.
Auch die geopolitischen Spannungen zwischen den USA und dem Iran tragen zu einer erneuten Nachfrage nach dem US-Dollar bei. Die Sorgen rund um die Straße von Hormus bleiben im Fokus, während eskalierende Spannungen im Nahen Osten die Ölpreise auf ein Zweiwochenhoch treiben. Ein anhaltender Anstieg der Energiekosten könnte die Inflationsrisiken verstärken und den geldpolitischen Lockerungspfad der Fed erschweren.
Anleger bleiben jedoch vor der Veröffentlichung des Protokolls des Federal Open Market Committee (FOMC) am Mittwoch vorsichtig. Das Protokoll der jüngsten Sitzung könnte neue Hinweise auf die Einschätzung der Inflationsrisiken durch die Fed-Vertreter und den künftigen Verlauf der US-Zinsen liefern.
Auf australischer Seite stützt die hawkishe Haltung der Reserve Bank of Australia (RBA) weiterhin den Australischen Dollar (AUD). RBA-Gouverneurin Michele Bullock versuchte jüngst, der dovishen Interpretation der jüngsten geldpolitischen Entscheidung entgegenzutreten, und betonte, dass der Rat sowohl eine unveränderte Zinspolitik als auch eine Zinserhöhung erwogen habe.
Anleger werden zudem am Donnerstag die australischen Arbeitsmarktdaten für Juli beobachten, die neue Hinweise auf die Stärke des Arbeitsmarktes liefern und die Erwartungen an die nächsten geldpolitischen Entscheidungen der RBA beeinflussen könnten.
Im Stundenchart notiert AUD/USD bei 0,7113 und behält damit einen leicht bullischen kurzfristigen Bias bei, da es über dem einfachen 100-Perioden-Durchschnitt (SMA) bei 0,7083 und dem 200-Perioden-SMA bei 0,7068 bleibt. Das Paar handelt zudem über der horizontalen Unterstützung bei 0,7095, was auf einen konstruktiven Ton hindeutet, während der Relative Strength Index (RSI) um 58 auf ein positives, aber nicht überdehntes Momentum schließen lässt.
Auf der Oberseite liegt der erste Widerstand bei der horizontalen Barriere von 0,7129, wo die Käufer vor der nächsten Bewährungsprobe stehen könnten. Auf der Unterseite befindet sich die unmittelbare Unterstützung bei 0,7095, gefolgt vom 100-Perioden-SMA bei 0,7083 und dann dem 200-Perioden-SMA bei 0,7068, die zusammen eine breitere Nachfrageschicht bilden, welche den Stunden-Trend stützt.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools verfasst. Mehr erfahren.)