Die Strategen der Scotiabank, Shaun Osborne und Eric Theoret, weisen darauf hin, dass das britische Pfund (GBP) hinter den wichtigsten europäischen Währungen zurückbleibt, gegenüber dem US-Dollar (USD) aber dennoch ein Dreimonatshoch erreicht hat. Vor einer datenreichen Woche in Großbritannien mit Zahlen zu Löhnen, Arbeitsmarkt, Verbraucherpreisen und Einzelhandelsumsätzen agierten die Märkte vorsichtig. Kurzfristig beurteilen die Strategen das technische Bild beim GBP/USD als bullisch. Demnach könnte das Mai-Hoch bei 1,3660 erneut getestet werden. Unterstützung sehen sie im Bereich von 1,3530 bis 1,3550.
„Das Pfund bleibt im Tagesverlauf zwar etwas hinter den wichtigsten europäischen Währungen zurück, die Kursgewinne reichen aber dennoch aus, um es gegenüber dem US-Dollar auf ein Dreimonatshoch zu treiben.“
„Für die Kursentwicklung des Pfunds im Tagesverlauf gibt es keine größeren Faktoren oder erwähnenswerten Gründe.“
„Die Märkte agieren möglicherweise etwas vorsichtiger vor der Flut an britischen Konjunkturdaten in dieser Woche - darunter Löhne, Arbeitsmarktdaten, Verbraucherpreise und Einzelhandelsumsätze.“
„Bullisch - Neue kleinere Hochs beim Pfund-Dollar-Kurs oberhalb des Juli-Hochs sowie eine solide zugrunde liegende Trenddynamik sprechen dafür, dass sich die Kursgewinne des Pfunds fortsetzen und das Mai-Hoch bei 1,3660 erneut getestet wird. Die kurzfristige Unterstützung liegt bei 1,3530 bis 1,3550.“