AUD/USD notiert am Mittwoch 0,4% tiefer nahe der Marke von 0,6945 und setzt damit seinen jüngsten Rückgang fort, da der Australische Dollar (AUD) nach schwächer als erwartet ausgefallenen heimischen Inflationsdaten an Wert verliert.
Der Verbraucherpreisindex (VPI) Australiens sank im Juni um 0,1% gegenüber dem Vormonat, nachdem ein Anstieg um 0,2% erwartet worden war. Die jährliche Inflation ging von 4,0% auf 3,8% zurück und lag damit ebenfalls unter der Markterwartung von 4,0%.
Der Trimmed Mean CPI, das von der Reserve Bank of Australia (RBA) bevorzugte Maß für die zugrunde liegende Inflation, stieg um 0,3% gegenüber dem Vormonat und blieb damit unter den Erwartungen und dem vorherigen Wert von 0,4%. Die jährliche Kernrate blieb unverändert bei 3,6%.
Der Fokus richtet sich nun auf die geldpolitische Bekanntgabe der Federal Reserve (Fed) später am Mittwoch. Allgemein wird erwartet, dass die Fed den Leitzins im Bereich von 3,50%–3,75% unverändert lässt, obwohl die Märkte einer Anhebung um 25 Basispunkte eine Wahrscheinlichkeit von etwa einem Drittel beimessen. Anleger werden die Pressekonferenz von Vorsitzendem Kevin Warsh genau beobachten, um Hinweise darauf zu erhalten, ob anhaltende Inflation später im Jahr eine straffere Geldpolitik rechtfertigen könnte.
Auch geopolitische Entwicklungen begrenzen die Nachfrage nach dem risikosensiblen Australischen Dollar. Die Vereinigten Staaten und der Iran haben ihre Angriffe im Golf wieder aufgenommen, was zu einer deutlichen Erholung der Rohölpreise und erneuten Sorgen über eine durch Energie getriebene Inflation beiträgt. Die Eskalation stützt die Nachfrage nach dem Greenback als sicheren Hafen und erhöht die Unsicherheit vor der Fed-Entscheidung.
Auf dem 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6947 und behält damit einen kurzfristig rückläufigen Ton bei, da das Paar unter den 20-Perioden- und 100-Perioden-Simple Moving Averages (SMAs) bleibt, die sich knapp unter 0,6980 ballen. Das Paar wird zudem durch den nahegelegenen horizontalen Widerstand bei 0,6951 und 0,6960 begrenzt, während der Relative Strength Index (RSI), der im mittleren 30er-Bereich verharrt, eher auf anhaltenden Abwärtsdruck als auf eine nachhaltige Erholung hindeutet.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung bei 0,6939, ein Bruch würde den Weg zur nächsten horizontalen Unterstützung bei 0,6935 freimachen. Auf der Oberseite würde ein Anstieg über 0,6951 den Weg in Richtung 0,6960 öffnen, während weitere Gewinne den 100-Perioden-SMA um 0,6972 und den 20-Perioden-SMA nahe 0,6977 überwinden müssten, um die derzeitige rückläufige Tendenz zu mildern.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)