Das britische Pfund (GBP) notiert am Mittwoch während der europäischen Handelssitzung gegenüber dem US-Dollar (USD) leicht höher bei rund 1,3300. Das Währungspaar GBP/USD legt zu, da der US-Dollar vor der geldpolitischen Bekanntgabe der Federal Reserve (Fed) um 18:00 GMT leicht nachgibt.
In der europäischen Sitzung gibt der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen misst, leicht auf nahezu 101,30 nach.
Anleger werden der Zinsentscheidung der Fed große Aufmerksamkeit schenken, da Händler nicht besonders zuversichtlich sind, dass die Zentralbank die Zinssätze erneut unverändert lassen wird. Das CME FedWatch-Tool zeigt, dass die Wahrscheinlichkeit dafür, dass die Fed die Zinssätze in der Spanne von 3,50%-3,75% unverändert lässt, bei 69,5% liegt. Bei den letzten vier geldpolitischen Sitzungen hat die Fed keine geldpolitische Anpassung vorgenommen und die Leitzinsen stabil gehalten.
Die Finanzmärkte werden sich zudem auf das geldpolitische Statement und die Pressekonferenz von Fed-Chef Kevin Warsh konzentrieren, um frische Hinweise zur Inflation und zum wirtschaftlichen Ausblick angesichts der anhaltenden militärischen Aggression im Nahen Osten zu erhalten.
Am Donnerstag richten Anleger ihren Fokus auf die geldpolitische Bekanntgabe der Bank of England (BoE). Es wird erwartet, dass die BoE die Zinssätze mit einer Mehrheit von 7:2 bei 3,75% unverändert lässt.
Analysten von Rabobank erklärten zudem in einer Notiz, dass "der Markt derzeit eine unveränderte Politik des MPC erwartet", auch wenn "hawkische Abweichler den Markt weiterhin über das Risiko einer Straffung der Geldpolitik durch die BoE diskutieren lassen werden". Sie argumentieren, dass diese Debatte angesichts "des Hintergrunds schwacher Aktivitätsindikatoren und der Unsicherheit über den Herbsthaushalt" kurzfristig kaum in Maßnahmen münden dürfte, und kommen zu dem Schluss, dass RaboResearch "bis zum Jahresende eine unveränderte Politik erwartet".

GBP/USD notiert leicht höher bei rund 1,3300, behält jedoch kurzfristig einen rückläufigen Bias bei, da das Paar unter dem 20-Tage-Exponential Moving Average (EMA) bei 1,3353 und unter der gebrochenen abwärts gerichteten Widerstandstrendlinie bleibt, die den Markt nun bei etwa 1,3489 deckelt.
Der Relative Strength Index (14) verharrt nahe 44, was auf gedämpftes Aufwärtsmomentum hindeutet und darauf schließen lässt, dass die jüngsten Erholungen weiterhin korrektiv bleiben, solange das Paar unter diesen technischen Barrieren oberhalb notiert.
Strategen bei Scotiabank haben das kurzfristige technische Umfeld für GBP/USD ebenfalls als "rückläufig" beschrieben und darauf hingewiesen, dass der "RSI weiter in rückläufiges Terrain abgleitet und einen Rückgang unter 40 droht". Sie heben hervor, dass die "lokale Handelsspanne zwischen dem Tief von Ende Juni im mittleren 1,31er-Bereich und dem Hoch von Mitte Juli im mittleren 1,35er-Bereich liegt", mit "kurzfristiger Unterstützung bei 1,3250" und "kurzfristigem Widerstand bei 1,3350". Diese Konstellation, so ihre Einschätzung, unterstreicht einen Markt, der innerhalb einer klar definierten Spanne anfällig bleibt, während sich die Momentum-Indikatoren weiter verschlechtern.
(Die technische Analyse dieser Nachricht wurde mithilfe eines KI-Tools erstellt. Mehr erfahren.)
Die Zinssätze werden vom geldpolitischen Ausschuss (Monetary Policy Committee, MPC) der Bank of England festgelegt. Dieser bestimmt den Zinssatz, der nach Einschätzung des Ausschusses notwendig ist, um das Inflationsziel der BoE zu erreichen. Der MPC besteht aus neun Mitgliedern: dem Gouverneur, drei stellvertretenden Gouverneuren, dem Chefökonomen der Bank sowie vier externen Mitgliedern, die vom Finanzminister ernannt werden. Investoren achten genau auf das Abstimmungsverhalten der einzelnen Mitglieder, um abzuschätzen, wie einheitlich die Entscheidung ausgefallen ist.
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Häufigkeit: Unregelmäßig
Prognose: 7
Vorher: 7
Quelle: Bank of England