EUR/USD stieg am Montag in der amerikanischen Handelssitzung über 1,1420, da die Anleger gemischte Stimmungsdaten aus der Eurozone verarbeiteten und auf wichtige deutsche Daten blickten. Die jüngsten Veröffentlichungen aus der Eurozone zeigten das Geschäftsklima im Juni bei -0,38, schwächer als der zuvor revidierte Wert von -0,27. Der Economic Sentiment Indicator verbesserte sich jedoch auf 95,0, übertraf die Erwartungen von 94,3 und stieg von einem revidierten Wert von 93,7, was dem Euro etwas Unterstützung bot.
Der Fokus richtet sich nun auf die vorläufigen HVPI-Inflationszahlen aus Deutschland. Die deutsche HVPI-Inflation verlangsamte sich im Mai auf 2,7 % im Jahresvergleich von 2,9 % im April, während die nächste Schnellschätzung am Dienstag erwartet wird. Ein höher als erwarteter Inflationswert könnte den Euro stützen, indem er die Erwartungen stärkt, dass die Europäische Zentralbank (EZB) die Geldpolitik länger restriktiv halten muss.
Die Märkte werden auch die deutschen Einzelhandelsumsätze beobachten, die einen klareren Einblick in die Haushaltsnachfrage geben werden. Die vorherige April-Zahl zeigte einen Rückgang der Einzelhandelsumsätze um 0,3 % MoM, weniger als der von Analysten erwartete Rückgang von 0,5 %, deutet aber dennoch auf eine schwache Verbraucherdynamik hin.
Auf dem 4-Stunden-Chart handelt EUR/USD bei 1,1421. Das Paar hält sich über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei 1,1376 und einem nahegelegenen horizontalen Niveau bei 1,1415, was auf einen leicht konstruktiven Ton hindeutet, obwohl der breitere Trend durch den 100-Perioden-SMA bei 1,1494 im oberen Bereich begrenzt bleibt. Der Relative Strength Index (RSI) bei 58 deutet auf ein verbessertes bullisches Momentum hin, jedoch noch keine überkauften Bedingungen, was dem Paar eine neutrale bis leicht bullische kurzfristige Tendenz verleiht, während der Kurs zwischen unmittelbarer Unterstützung und erster Widerstandszone eingeklemmt ist.
Auf der Oberseite wird der erste Widerstand bei 1,1434 gesehen, wo eine horizontale Barriere weitere Gewinne vor dem bedeutenderen 100-Perioden-SMA bei 1,1494 begrenzen könnte. Auf der Unterseite zeigt sich die erste Unterstützung bei 1,1415, gefolgt von 1,1401 und 1,1381. Diese Unterstützungen liegen vor dem technischen Boden, der durch den 20-Perioden-SMA bei 1,1376 definiert wird; ein Bruch dieses Niveaus würde die derzeit konstruktive Tendenz schwächen und den Weg für einen tieferen Rücksetzer öffnen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)