BNY-Stratege Bob Savage verweist darauf, dass der japanische Yen verstärkt im Fokus steht, da die Devisenmärkte auf die geopolitische Entspannung und die veränderte Risikostimmung reagieren. Die Wiederöffnung der Straße von Hormus habe risikoreiche Anlagen gestützt. Gleichzeitig richteten Anleger ihre Aufmerksamkeit weiter auf die geldpolitische Divergenz zwischen Yen, südkoreanischem Won und US-Dollar. Zudem beobachteten die Märkte die anstehenden Zinsentscheidungen der US-Notenbank Fed und der Bank of Japan sowie mögliche Risiken von Währungsinterventionen.
„Die Märkte haben nach der Ankündigung einer Vereinbarung zwischen den USA und dem Iran zur Wiederöffnung der Straße von Hormus deutlich zugelegt.“
„Die Devisenmärkte bleiben empfindlich gegenüber geldpolitischen Unterschieden. Im Fokus stehen die Entwicklungen bei Yen, Won und US-Dollar, während Anleger Carry-Trades und die Risiken möglicher Interventionen neu bewerten.“
„Die Märkte analysieren weiterhin die Folgen der Straffung der Geldpolitik durch die Europäische Zentralbank, die bevorstehenden Entscheidungen von Fed und Bank of Japan sowie das Risiko eines länger anhaltenden hohen Zinsniveaus weltweit.“