Der Greenback hat die Woche mit einem Rückschlag begonnen und ist auf Mehrwochentiefs zurückgefallen, was auf die allgemeine Verbesserung im Risikobereich zurückzuführen ist, alles als Reaktion auf den zunehmenden Optimismus hinsichtlich eines möglichen US-Iran-Abkommens.
Der USD Index (DXY) fiel nach dem Durchbruch unter die Unterstützung bei 99,00 auf Zweiwochentiefs, stets im Gefolge der besseren Stimmung im risikobezogenen Bereich. Der Verbrauchervertrauensindex des Conference Board wird das wichtigste Ereignis im US-Kalender sein, gefolgt vom Chicago Fed National Activity Index, dem Hauspreisindex der FHFA und dem S&P/Case-Shiller Hauspreisindex.
EUR/USD verbesserte sich deutlich, stieg auf Mehrtagesspitzen und erreichte erneut die Zone um 1,1650, was auf die weit verbreitete Verkaufsneigung gegenüber dem US-Dollar zurückzuführen ist. In Deutschland und im Euroraum werden keine Daten veröffentlicht.
GBP/USD drehte zwei aufeinanderfolgende tägliche Rücksetzer um und durchbrach die Hürde bei 1,3500 vor dem Hintergrund der breit angelegten risikofreudigen Stimmung. Die BRC Shop Price Inflation wird zusammen mit den CBI Distributive Trades veröffentlicht.
USD/JPY scheint eine Konsolidierungsbewegung im oberen Bereich seiner Spanne nahe der Marke von 159,00 eingeleitet zu haben und legte gleichzeitig zwei aufeinanderfolgende Tagesverluste beiseite. Die endgültigen Werte der Coincident und Leading Economic Indexes stehen im „Land der aufgehenden Sonne“ ganz oben auf der Agenda.
AUD/USD stieg stark an und näherte sich Mehrtagesspitzen nahe 0,7180, wobei der Aufwärtstrend nach zwei aufeinanderfolgenden täglichen Rücksetzern wieder aufgenommen wurde. Als nächstes stehen am australischen Kalender die wichtigen Inflationszahlen am 27. Mai an.
Die WTI-Preise gaben deutlich nach und näherten sich ihrem niedrigsten Stand der letzten drei Wochen nahe der Marke von 90,00 USD pro Barrel, da die Händler die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Wiedereröffnung der Straße von Hormus bewerteten.
Die starke Korrektur des Greenbacks unterstützte Gold und trieb die Feinunze näher an die Marke von 4.600 USD. Der gemischte Ton der US-Staatsanleiherenditen über die gesamte Kurve hinweg stärkte ebenfalls die Erholung des gelben Metalls.