Das Paar USD/JPY stieg in Richtung der Preiszone von 159,30 und näherte sich dem Niveau von 160,00, das üblicherweise Interventionen der Bank of Japan (BoJ) auslöst.
Die neuesten S&P Global Flash-Daten zum Einkaufsmanagerindex (PMI) zeigten, dass der US Composite PMI im Mai stabil bei 51,7 blieb, was dem Wert im April entspricht und auf eine anhaltende wirtschaftliche Expansion hinweist. Die Aktivität im verarbeitenden Gewerbe verbesserte sich weiter, wobei der Manufacturing PMI von 54,5 auf 55,3 stieg und damit die Markterwartungen von 54,0 übertraf. Der Services PMI hingegen sank leicht von 51,0 auf 50,9, was auf eine schwächere Dynamik im Dienstleistungssektor hinweist.
Laut S&P Global „wuchs die Geschäftstätigkeit im Mai weiter, jedoch in einem geringeren Tempo als zu Jahresbeginn“, während der Bericht auch feststellte, dass das Wachstum im Dienstleistungssektor angesichts nur moderater Verbesserungen bei den Neugeschäftszuflüssen schleppend bleibt. Die stärkeren Zahlen aus dem verarbeitenden Gewerbe unterstützten den Greenback, da Händler ihre Erwartungen an Zinssenkungen der Federal Reserve (Fed) neu bewerteten.
US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, dass die Vereinigten Staaten und Japan darin übereinstimmen, dass übermäßige Volatilität auf den Devisenmärkten unerwünscht ist. Diese Äußerungen werden als indirekte Unterstützung für Tokios jüngste Interventionen zur Stabilisierung des Yen interpretiert. Bessent äußerte zudem Vertrauen, dass der Gouverneur der Bank of Japan (BoJ), Kazuo Ueda, die Geldpolitik erfolgreich steuern und vermeiden wird, dem Inflationsdruck hinterherzuhinken.
Auf dem 4-Stunden-Chart handelt USD/JPY bei 159,19. Das Paar behält eine bullische kurzfristige Tendenz bei, da der Kurs sowohl über dem 20-Perioden Simple Moving Average (SMA) bei rund 158,99 als auch über dem 100-Perioden SMA nahe 157,82 liegt, wodurch die übergeordnete Aufwärtstrendstruktur intakt bleibt. Die bei 159,19 gezogene horizontale Linie wird als Pivot-Bereich getestet, während der Relative Strength Index (RSI) auf etwa 68 zurückgeht, was darauf hindeutet, dass das Aufwärtsmomentum konstruktiv bleibt, sich jedoch der überkauften Zone nähert, was das Tempo weiterer Gewinne verlangsamen könnte.
Auf der Oberseite liegt der unmittelbare Widerstand im Pivot-Bereich bei 159,19, gefolgt von der horizontalen Barriere bei 159,35, wo ein klarer Ausbruch den Weg für neue Höchststände in naher Zukunft öffnen würde. Auf der Unterseite befindet sich die erste Unterstützung bei 159,09, gefolgt vom 20-Perioden SMA und dem horizontalen Niveau bei 158,90, wobei der 100-Perioden SMA eine tiefere dynamische Unterstützung bietet, falls sich eine korrigierende Gegenbewegung ausweitet.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)