EUR/JPY setzt sich über 187,00 seitwärts fort; bullisher Bias bleibt trotz schwächerem JPY bestehen

Quelle Fxstreet
  • EUR/JPY konsolidiert sich am Dienstag in einer Bandbreite vor dem Hintergrund einer Kombination divergierender Kräfte.
  • Wirtschaftliche Sorgen aufgrund der Hormuz-Risiken belasten den JPY und stützen das Währungspaar.
  • Interventionsängste und hawkishe BoJ-Wetten begrenzen die Verluste des JPY und deckeln die Gewinne bei den Kassakursen.

Das Währungspaar EUR/JPY kämpft damit, aus der leichten Erholung des Vortages aus dem Bereich von 186,25, einem Ein-Wochen-Tief, Kapital zu schlagen, und schwankt während des asiatischen Handels am Dienstag in einer engen Spanne. Die Kassakurse handeln derzeit im Bereich von 187,20-187,25, nahezu unverändert zum Tagesverlauf, und bleiben damit in Schlagdistanz zum höchsten Stand seit August 1990, der letzten Freitag erreicht wurde.

Der japanische Yen (JPY) schwächt sich leicht als Reaktion auf einen Reuters-Bericht ab, wonach die Bank of Japan (BoJ) bei ihrer bevorstehenden Sitzung im April zunehmend wahrscheinlich die Zinssätze unverändert belassen wird. Dies kommt zusätzlich zu wirtschaftlichen Sorgen aufgrund des Nahost-Konflikts und des Risikos für die Energieversorgung durch anhaltende Störungen des Schiffsverkehrs durch die Straße von Hormuz. Dies erweist sich als wichtiger Faktor, der dem Währungspaar EUR/JPY Rückenwind verleiht.

Die BoJ wird jedoch voraussichtlich signalisieren, im Juni zu einer Zinserhöhung bereit zu sein, da importierte Energiekosten das Inflationsbild trüben. Zudem halten Spekulationen, dass die japanischen Behörden eingreifen würden, um eine weitere Schwäche der heimischen Währung zu stoppen, die JPY-Bären davon ab, aggressive Wetten zu platzieren. Abgesehen davon wird ein leichter Anstieg des US-Dollars (USD) als belastend für die Gemeinschaftswährung gesehen, was dazu beiträgt, den Aufwärtstrend des EUR/JPY zu begrenzen.

Der jüngste Ausbruch über die psychologische Marke von 185,00 kommt zusätzlich zu wiederholten Erholungen vom 100-Tage-Exponentiellen Gleitenden Durchschnitt (EMA) und begünstigt die EUR/JPY-Bullen. Hinzu kommt, dass der Moving Average Convergence Divergence (MACD)-Indikator im positiven Bereich liegt und sein Histogramm weiterhin konstruktiv ist. Zudem pendelt der Relative Strength Index (RSI) um 64, was auf einen starken, aber noch nicht extremen Kaufdruck hindeutet.

Unterdessen wird die anfängliche Unterstützung durch den 100-Tage-EMA nahe 183,04 verstärkt, wo ein tieferer Rücksetzer voraussichtlich Kaufinteresse bei Kursrückgängen anziehen würde, während die breitere bullische Struktur intakt bleibt. Solange das Währungspaar EUR/JPY nicht unter diese Unterstützung zurückfällt, deutet das technische Setup darauf hin, dass die Kassakurse positioniert bleiben, um Gewinne auszubauen, wobei jede Konsolidierung oberhalb des gleitenden Durchschnitts wahrscheinlich als Pause innerhalb des vorherrschenden Aufwärtstrends und nicht als Trendwende angesehen wird.

(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

EUR/JPY Tages-Chart

Chartanalyse EUR/JPY

Japanischer Yen - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.

Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.

Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.

Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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