AUD/USD erholt sich, da Hoffnungen auf ein US-Iran-Abkommen die Risikostimmung stärken und die Dollar-Stärke dämpfen

Quelle Fxstreet
  • AUD/USD erholt sich nach einem Kursrückgang zum Handelsstart, da Hoffnungen auf ein US-Iran-Abkommen die Stimmung stützen.
  • US-Dollar gibt nach, da der DXY nach Stärke zu Wochenbeginn von knapp 99,00 zurückfällt.
  • Die hawkische Haltung der RBA und bevorstehende Beschäftigungsdaten rücken Zinserwartungen in den Fokus.

AUD/USD vollzieht am Montag eine deutliche Umkehr, nachdem die Woche mit einem Kursrückgang begann, da Investoren die sich entwickelnden geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten und die Aussichten auf ein US-Iran-Abkommen neu bewerten. Die Erholung erfolgt, da Hoffnungen auf ein mögliches Abkommen die Marktstimmung verbessern, den risikosensiblen Australischen Dollar (AUD) stärken und gleichzeitig den US-Dollar (USD) unter Druck setzen.

Zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Berichts notiert AUD/USD bei rund 0,7089 und erholt sich damit von einem Intraday-Tief nahe 0,6990. Der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenbacks gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, notiert derweil bei etwa 98,54 und gibt damit von Intraday-Höchstständen nahe der Marke von 99,00 nach.

US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag während einer Pressekonferenz im Oval Office, dass die Vereinigten Staaten von „den richtigen Leuten“ im Iran kontaktiert wurden, was auf Spielraum für erneute Verhandlungen hindeutet. „Wir wurden von der anderen Seite angerufen“, sagte er Reportern. „Sie möchten sehr dringend ein Abkommen schließen.“

Diese Äußerungen erfolgen, nachdem Trump eine maritime Blockade gegen iranische Häfen angeordnet hatte, nachdem die US-Iran-Gespräche am Wochenende ohne Durchbruch endeten.

Mit Blick auf die Zukunft werden Händler die sich entwickelnden geopolitischen Entwicklungen im Nahen Osten genau beobachten, insbesondere Anzeichen für eine Deeskalation und die mögliche Wiedereröffnung der Straße von Hormus, da die erhöhten Ölpreise weiterhin Inflationssorgen schüren und den geldpolitischen Ausblick für wichtige Zentralbanken erschweren.

In den USA zeigte sich der Einfluss der steigenden Ölpreise deutlich in den Inflationsdaten für März, wobei der Verbraucherpreisindex (CPI) im Monatsvergleich um 0,9 % gegenüber 0,3 % im Februar stieg, während die Jahresrate von 2,4 % auf 3,3 % anstieg. Der stärkere Inflationswert hat die Erwartungen bestärkt, dass die Federal Reserve die Zinssätze in den kommenden Monaten stabil halten wird.

In Australien hat die Reserve Bank of Australia (RBA) angesichts anhaltender Inflationsdrucke eine hawkische Haltung beibehalten, wobei die Inflation weiterhin über dem Zielbereich der Zentralbank von 2 % bis 3 % liegt. Die RBA hat in diesem Jahr bereits zweimal die Zinsen erhöht, und die am Donnerstag anstehenden Beschäftigungsdaten Australiens könnten die Zinserwartungen künftig beeinflussen.

Händler werden zudem die Handelsbilanzdaten Chinas am Dienstag genau verfolgen, da Australiens enge wirtschaftliche Verbindungen zu China den Aussie besonders empfindlich gegenüber Entwicklungen in der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt machen.

Wirtschaftsindikator

Handelsbilanz CNY

Die Handelsbilanz wird vom General Administration of Customs of the People’s Republic of China veröffentlicht und sie zeigt die Menge der Importe gegenüber den Exporten für Güter und Dienstleistungen. Ein positiver Wert zeigt einen Handelsüberschuss und ein negativer Wert ein Handelsdefizit. Eine stetige Nachfrage im Warenhandel führt zu einem positiven Wachstum der Handelsbilanz, was für den CNY bullish ist.

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Nächste Veröffentlichung: Di Apr. 14, 2026 03:00

Häufigkeit: Monatlich

Prognose: -

Vorher: 1,500Mrd

Quelle: National Bureau of Statistics of China

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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