Das Paar USD/JPY handelt am Dienstag während der europäischen Handelssitzung ruhig um die Marke von 160,00. Das Paar bewegt sich weitgehend seitwärts angesichts der Unsicherheit rund um den anhaltenden Krieg im Nahen Osten.
Marktteilnehmer bleiben vorsichtig, wie sich der anhaltende Krieg nach Ablauf der Frist von US-Präsident Donald Trump an den Iran zur Wiedereröffnung der Straße von Hormus entwickeln wird.
Am Wochenende drohte US-Präsident Trump, die zivile Infrastruktur Irans zu zerstören, falls die Straße von Hormus nicht vor Dienstag, 20:00 Uhr ET, wieder geöffnet wird.
Am Montag drohte US-Präsident Trump erneut und erklärte, dass der Iran „in einer Nacht ausgeschaltet werden kann, und das könnte morgen Nacht sein“, falls er die Annahme des Vorschlags verweigert.
In Japan könnten schwache Daten zu den Gesamthaushaltsausgaben für Februar Händler dazu zwingen, ihre hawkischen Wetten auf die Bank of Japan (BoJ) kurzfristig zu reduzieren. Die Daten lagen am Morgen bei -1,7 % im Jahresvergleich (YoY) und damit überraschend unter den geschätzten -0,7 %. Im Januar sanken die Gesamthaushaltsausgaben um 1 %.
In dieser Woche werden die wichtigsten Auslöser für den US-Dollar die Protokolle des Offenmarktausschusses der Federal Reserve (FOMC) von der März-Sitzung sowie die US-Verbraucherpreisindex-Daten (CPI) für März sein.
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USD/JPY handelt zum Zeitpunkt der Analyse nahezu unverändert um 160,00. Die kurzfristige Tendenz ist leicht bullish, da der Kurs über dem steigenden 20-Tage Exponential Moving Average (EMA) bleibt und sich im oberen Bereich eines aufsteigenden parallelen Kanals bewegt. Die jüngste Serie höherer Tiefs oberhalb des Kanalbodens bei etwa 158,40 stützt den Aufwärtstrend, während der RSI bei rund 58 komfortabel über der 50er-Linie bleibt, was auf anhaltende Aufwärtsdynamik statt Erschöpfung hinweist.
Die erste Unterstützung liegt am Kanalboden nahe 158,40, wobei ein Bruch tiefere Verluste bis 157,70 freilegen würde. Auf der Oberseite entspricht der erste Widerstand dem Kanaloberrand bei etwa 160,90, und ein Tagesschluss über diesem Niveau würde eine bullishe Fortsetzung in Richtung 162,00 bestätigen.
(Die technische Analyse dieser Meldung wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.