Der Goldpreis steht vor einer explosiven Phase – und viele Anleger könnten genau jetzt den entscheidenden Moment verpassen. Während Unsicherheit, Zinsen und ein starker Dollar zuletzt für Druck gesorgt haben, bleibt eine der größten Banken der Welt extrem bullish. UBS sieht den Goldpreis vor einer neuen Rekordjagd – und spricht ganz offen von weiter steigenden Chancen auf eine mehrjährige Rally.
In einer aktuellen Analyse stellt UBS klar: Der Ausblick für den Goldpreis bleibt unverändert stark. Strategin Joni Teves geht davon aus, dass Gold noch in diesem Jahr neue Höchststände erreichen kann.
Und mehr noch: Die Wahrscheinlichkeit steigt, dass der Goldpreis seinen Bullenmarkt über mehrere Jahre fortsetzt.
Das ist eine klare Ansage – vor allem nach den jüngsten Rücksetzern, die viele Anleger verunsichert haben.
In den vergangenen Wochen geriet Gold spürbar unter Druck. Die Gründe wirken auf den ersten Blick eindeutig:
Genau diese Faktoren haben den Goldpreis kurzfristig ausgebremst. Doch laut UBS ist das nur die halbe Wahrheit.
Denn: Diese Rücksetzer sind laut Einschätzung der Bank keine Schwächephase – sondern eine klassische Kaufgelegenheit.
UBS macht es deutlich: Jeder Rückgang beim Goldpreis könnte eine Gelegenheit sein, Positionen aufzubauen.
Der Grund liegt tiefer. Sollte sich das globale Wachstum abschwächen, könnten Regierungen und Notenbanken gezwungen sein, mit neuen Stimuli zu reagieren. Und genau das wäre historisch gesehen ein massiver Treiber für den Goldpreis.
Mehr Liquidität, niedrigere Zinsen, steigende Unsicherheit – ein perfektes Umfeld für Gold.
Besonders brisant ist die langfristige Goldpreis Prognose der UBS.
Für das Jahr 2026 erwartet die Bank einen durchschnittlichen Goldpreis von 5.000 US-Dollar je Unze.
Zwar wurde die Prognose leicht von zuvor 5.200 Dollar gesenkt, doch das liegt lediglich an kurzfristigen Bewertungsanpassungen nach dem Rückgang vom Allzeithoch im Januar.
An der grundsätzlichen Richtung ändert das nichts.
Für 2027 sieht UBS den Goldpreis bei 4.800 Dollar, für 2028 bei 4.250 Dollar.
Das zeigt: Gold wird nicht als kurzfristiger Trade gesehen – sondern als langfristiger strategischer Vermögenswert.
Ein entscheidender Punkt, den viele Anleger übersehen:
Der Goldmarkt ist aktuell nicht überhitzt – sondern eher unterinvestiert.
Spekulative Positionen wurden laut UBS weitgehend abgebaut. Gleichzeitig hielten sich die Abflüsse aus Gold-ETFs in Grenzen.
Das bedeutet: Es ist Platz nach oben.
Wenn neues Kapital in den Markt fließt, könnte der Goldpreis überproportional reagieren.
Ein weiterer Treiber kommt aus Asien.
Gold-ETFs in China verzeichnen weiterhin Zuflüsse. Gleichzeitig bleibt die physische Nachfrage im Inland robust.
Das sorgt dafür, dass die Goldimporte hoch bleiben könnten – mindestens bis ins zweite Quartal hinein.
Gerade China ist ein entscheidender Faktor für den globalen Goldpreis. Bleibt die Nachfrage stark, stabilisiert das den Markt – selbst in schwächeren Phasen.
UBS wird noch konkreter:
Ein Rücksetzer in Richtung 4.000 US-Dollar je Unze wäre aus Sicht der Bank eine klare Kaufchance.
Das ist bemerkenswert – denn es zeigt, wie überzeugt die Analysten vom langfristigen Potenzial sind.
Dahinter steckt ein struktureller Wandel: Immer mehr Investoren – sowohl private als auch institutionelle – betrachten Gold als strategischen Baustein im Portfolio.
Nicht mehr nur als Krisenmetall. Sondern als dauerhafte Absicherung.
Auch Silber bleibt im Fokus, doch hier wird UBS vorsichtiger.
Die Prognose für 2026 wurde von 105 auf 91,9 US-Dollar gesenkt.
Zwar hat Silber das Potenzial, in starken Marktphasen besser als Gold zu laufen. Doch es gibt ein Problem:
Silber ist stark von der Industrie abhängig.
Wenn die Weltwirtschaft schwächelt, könnte die Nachfrage einbrechen – und damit auch der Preis.
Deshalb erwartet UBS, dass das Gold-Silber-Verhältnis nicht mehr auf die extrem niedrigen Werte vom Jahresanfang zurückfällt. Stattdessen könnte sich ein Boden im Bereich von 50 bis 60 bilden.
Auch Platin und Palladium stehen unter Druck durch eine schwächere industrielle Nachfrage.
Doch es gibt einen möglichen Rettungsanker: das Angebot.
Sollten geopolitische Spannungen im Nahen Osten Auswirkungen auf Südafrika haben, könnten Minenproduktionen gestört werden.
Das würde die Preise stützen.
Trotzdem bleiben diese Metalle deutlich abhängiger von der Konjunktur als Gold.
Der Goldpreis steht laut UBS vor einer entscheidenden Phase.
Kurzfristige Rücksetzer haben viele verunsichert – doch genau darin könnte die Chance liegen.
Die Bank sieht steigende Risiken für die Weltwirtschaft, mögliche Stimulusmaßnahmen und einen strukturellen Wandel im Markt.
Gleichzeitig ist der Goldmarkt nicht überlaufen, sondern eher unterinvestiert.
Die Kombination ist explosiv.
Wenn sich diese Trends bestätigen, könnte der Goldpreis nicht nur neue Hochs erreichen – sondern in eine mehrjährige Rally übergehen.
Für dich bedeutet das: Wer auf Sicherheit, Diversifikation und langfristiges Potenzial setzt, kommt am Goldpreis aktuell kaum vorbei.