NZD/USD schwächt sich auf nahe 0,5700 ab angesichts der Spannungen im Nahen Osten, Händler warten auf den Zinsentscheid der RBNZ

Quelle Fxstreet
  • NZD/USD gibt im asiatischen Handel am Dienstag auf rund 0,5700 nach. 
  • Trump bestand auf der Öffnung von Hormuz, während er die Drohungen gegen den Iran eskalierte. 
  • Die Zinsentscheidung der RBNZ steht am Mittwoch im Fokus, wobei keine Änderung des Zinssatzes erwartet wird. 

Das Paar NZD/USD zieht während der asiatischen Handelsstunden am Dienstag einige Verkäufer auf rund 0,5700 an. Der US-Dollar (USD) stärkt sich gegenüber dem neuseeländischen Dollar (NZD), da die erhöhte Unsicherheit im Nahen Osten die Nachfrage nach einer sicheren Hafenwährung ankurbelt. 

US-Präsident Donald Trump erklärte am Montag, dass die Freiheit der Schifffahrt durch die Straße von Hormuz Teil eines jeden Abkommens zur Beendigung des Nahostkriegs sein werde, und eskalierte die Drohungen, wichtige iranische Infrastrukturen anzugreifen, falls seine Bedingungen nicht bis zu einer Frist am Dienstag um 20 Uhr Eastern Time (00:00 GMT Mittwoch) erfüllt werden, so Bloomberg. 

Der Iran reagierte ebenfalls und kündigte an, auf Trumps Drohungen mit einer Verstärkung eigener Angriffe auf Energieinfrastrukturen im Golf zu antworten. Die steigenden Spannungen im Nahen Osten könnten dem Greenback kurzfristig Unterstützung bieten und dem Paar Gegenwind bereiten. 

Die schwachen US-Wirtschaftsdaten könnten jedoch das Aufwärtspotenzial des USD begrenzen. Der US-Einkaufsmanagerindex (PMI) für den Dienstleistungssektor sank im März auf 54,0 von 56,1 im Februar, wie das Institute for Supply Management (ISM) am Montag mitteilte. Dieser Wert lag unter dem Marktkonsens von 55,0. 

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) wird voraussichtlich die Zinssätze bei ihrer Sitzung im April am Mittwoch unverändert lassen und ihre Bereitschaft bekräftigen, die anfänglichen inflationsbedingten Auswirkungen der stark gestiegenen Kraftstoffpreise, die eine stockende Erholung bedrohen, zu übersehen. Gouverneurin Anna Breman wird nach der geldpolitischen Sitzung eine Pressekonferenz abhalten. Märkte und Analysten rechnen mit einer möglichen Zinserhöhung auf 2,50 % bis Ende 2026. 

RBNZ - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) hat das Mandat, die Preisstabilität zu gewährleisten und eine Inflationsrate zwischen 1 % und 3 % zu erreichen.

Der geldpolitische Ausschuss der Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) legt das Zinsniveau fest, um die Inflation im Zielkorridor zu halten. Höhere Zinsen bremsen die Wirtschaft und stützen den Neuseeland-Dollar (NZD), während niedrigere Zinsen ihn schwächen.

Die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) misst der Beschäftigung große Bedeutung bei, da ein angespannter Arbeitsmarkt die Inflation anheizen kann. Ihr Ziel der „maximal tragbaren Beschäftigung“ beschreibt den höchsten nachhaltigen Einsatz von Arbeitskräften, ohne dass dies zu einer unkontrollierten Preissteigerung führt. „Ist die Beschäftigung auf diesem maximal tragbaren Niveau, bleibt die Inflation niedrig und stabil. Liegt die Beschäftigung jedoch über einen längeren Zeitraum über diesem Niveau, steigen die Preise schneller, und die RBNZ wird gezwungen, die Zinssätze zu erhöhen, um die Inflation zu bändigen“, erklärt die Bank.

In Krisenzeiten greift die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) auf ein geldpolitisches Instrument namens Quantitative Lockerung (QE) zurück. Dabei handelt es sich um den Ankauf von Vermögenswerten – meist Staats- oder Unternehmensanleihen – durch die Notenbank, um die Geldmenge zu erhöhen und die heimische Wirtschaft anzukurbeln. Diese Maßnahme führt in der Regel zu einer Abwertung des neuseeländischen Dollars (NZD) und wird nur eingesetzt, wenn Zinssenkungen allein nicht ausreichen, um die wirtschaftlichen Ziele zu erreichen. Zuletzt setzte die RBNZ während der Covid-19-Pandemie auf QE, um die Konjunktur zu stabilisieren.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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