AUD/USD schwächt sich ab, da Trump-getriebene Risikoaversion den US-Dollar stärkt

Quelle Fxstreet
  • Die Nachfrage nach sicheren Häfen hebt den USD, nachdem Präsident Trump vor möglichen Maßnahmen gegen Irans Energieinfrastruktur gewarnt hat.
  • Die RBA wird voraussichtlich die Zinsen halten, aber eine hawkische Haltung beibehalten, wodurch die Erwartungen an weitere Straffungen lebendig bleiben.
  • Die Fed bleibt mit einer vorsichtigen, datenabhängigen Haltung auf dem aktuellen Kurs.

Das Währungspaar AUD/USD handelt am Montag mit einer bärischen Tendenz um die Region von 0,6850, da die Märkte auf neue geopolitische Entwicklungen und Erwartungen der Zentralbanken reagieren.

Der Präsident der Vereinigten Staaten (US), Donald Trump, dominierte am Wochenende die Schlagzeilen, nachdem er gewarnt hatte, dass die USA Irans Energieinfrastruktur ins Visier nehmen könnten, falls Iran einem Waffenstillstand zu Washingtons Bedingungen nicht zustimmt. Die Äußerungen stärkten den US-Dollar (USD) aufgrund von Risikoaversion.

Die Reserve Bank of Australia (RBA) bereitet sich auf ihre nächste Sitzung mit einem vorsichtigen, aber hawkischen Ausblick vor. Die Inflation in Australien liegt weiterhin über dem Zielwert und hat sich als hartnäckiger erwiesen als erwartet. Die Entscheidungsträger betonten, dass der Preisdruck bereits vor dem jüngsten Anstieg der globalen Energiepreise hoch war, was darauf hindeutet, dass die Risiken weiterhin nach oben gerichtet sind.

Die Märkte erwarten überwiegend, dass die RBA die Zinsen bei der bevorstehenden Sitzung unverändert lässt. Die Zentralbank wird voraussichtlich keine bevorstehende Lockerung signalisieren, sondern stattdessen die Tür für weitere Straffungen offenhalten, falls die Inflation nicht nachlässt.

Im Gegensatz dazu hat die Federal Reserve (Fed) bei ihrer letzten Sitzung eine vorsichtigere Haltung eingenommen und sich entschieden, die Zinssätze unverändert zu lassen, während sie einen datenabhängigen Ansatz für die Zukunft betonte. Die Verantwortlichen räumten ein, dass die Inflation weiterhin über dem Ziel liegt, und wiesen darauf hin, dass steigende Ölpreise die Disinflation erschweren könnten. Die Fed verzichtete jedoch darauf, weitere Zinserhöhungen anzudeuten, und konzentrierte sich stattdessen darauf, mehr Sicherheit zu gewinnen, dass die Inflation nachhaltig sinkt, bevor eine Anpassung der Geldpolitik in Betracht gezogen wird.

Chart Analysis AUD/USD


Kurzfristige technische Analyse:

Im 4-Stunden-Chart notiert AUD/USD bei 0,6853. Die kurzfristige Tendenz ist leicht bärisch, da das Paar unter sowohl dem 20-Perioden- als auch dem 100-Perioden-Simple Moving Average (SMA) bleibt, die weiterhin abwärts geneigt sind und Erholungsversuche begrenzen. Der Kurs bildet niedrigere Hochs und konsolidiert sich eng in der Nähe der jüngsten Tiefstände, was den anhaltenden Verkaufsdruck unterstreicht. Der Relative Strength Index (RSI) liegt unter 30 und signalisiert überverkaufte Bedingungen, die den unmittelbaren Abwärtsdruck verlangsamen könnten, aber noch keine eindeutige Momentumwende zeigen.

Der unmittelbare Widerstand liegt bei 0,6866, wo eine vorherige horizontale Ablehnung knapp über dem aktuellen Kurs verläuft und das erste Niveau markiert, das Verkäufer bei einer Gegenbewegung verteidigen würden. Ein Ausbruch über diesen Bereich würde den absteigenden 20-Perioden-SMA nahe 0,6900 als nächstes Hindernis freilegen. Auf der Unterseite wird erste Unterstützung bei 0,6852 gesehen, gefolgt von 0,6848, wobei eine stärkere Unterstützung bei 0,6834 entsteht; ein klarer Durchbruch durch diesen Unterstützungscluster würde den Weg für eine tiefere Ausweitung des aktuellen Abwärtstrends ebnen.

(Die technische Analyse dieser Story wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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