USD/JPY handelt am Dienstag zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts um 158,70 und liegt damit 0,16% höher im Tagesverlauf, gestützt von einem US-Dollar (USD), der angesichts anhaltender geopolitischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten eine bullische Tendenz beibehält.
Der US-Dollar-Index (DXY), der den Greenback gegenüber einem Korb von sechs wichtigen Währungen misst, hält sich nach einem Rückgang von 99,50 nahe 99,30 und spiegelt die anhaltende Nachfrage nach der US-Währung wider. Die eskalierenden Spannungen im Nahen Osten treiben weiterhin Zuflüsse in sichere Häfen an und schüren gleichzeitig Sorgen über eine breitere globale wirtschaftliche Abschwächung.
In den Vereinigten Staaten (US) heben die neuesten vorläufigen S&P Global Purchasing Managers Index (PMI)-Daten einen Verlust an Dynamik in der wirtschaftlichen Aktivität hervor. Der Composite PMI lag im März bei 51,4 nach 51,9 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit elf Monaten. Der Services PMI sank ebenfalls auf 51,1 von 51,7, während der Manufacturing PMI relative Widerstandsfähigkeit zeigte und von 51,6 auf 52,4 anstieg. Laut Chris Williamson, Chief Business Economist bei S&P Global, deuten die Daten auf eine „unerwünschte Kombination“ aus verlangsamtem Wachstum und steigender Inflation hin, was die Stagflationsrisiken verstärkt.
Dieses Umfeld erschwert die Aufgabe der Federal Reserve (Fed), die nun eine heikle Balance zwischen der Unterstützung des Wachstums und der Eindämmung der Inflation finden muss. Die Märkte erwarten zunehmend, dass die Fed die Zinssätze im Laufe des Jahres stabil hält, was eine bemerkenswerte Abkehr von früheren Erwartungen einer geldpolitischen Lockerung darstellt.
Auf japanischer Seite bleibt der Japanische Yen (JPY) trotz schwächerer Inflationsdaten im Februar relativ stabil. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Jahresvergleich um 1,3%, nach 1,5%, während die Kerninflation auf 1,6% nachließ. Die zugrunde liegenden Inflationsdrucke liegen jedoch weiterhin über den Projektionen der Bank of Japan (BoJ).
Analysten bei BBH stellen fest, dass USD/JPY weiterhin ohne klare Richtung knapp unter der Marke von 159,00 handelt. Die Bank weist darauf hin, dass starke Lohnentwicklungen in Japan, insbesondere aus den Frühjahrslohnsverhandlungen, eine Wiederaufnahme der geldpolitischen Straffung unterstützen könnten. Eine Zinserhöhung bei der Sitzung am 28. April wird daher als möglich angesehen, was dem JPY im Laufe der Zeit zusätzliche Unterstützung bieten könnte.
Vor diesem Hintergrund bleibt das Paar zwischen einem durch sichere Häfen gestützten US-Dollar und einem Japanischen Yen gefangen, der von einer hawkischeren Wende in der japanischen Geldpolitik profitieren könnte.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von US-Dollar (USD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. US-Dollar war am stärksten gegenüber dem Neuseeländischer Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.26% | 0.38% | 0.24% | 0.25% | 0.62% | 0.66% | 0.59% | |
| EUR | -0.26% | 0.09% | -0.02% | -0.01% | 0.35% | 0.40% | 0.33% | |
| GBP | -0.38% | -0.09% | -0.09% | -0.10% | 0.26% | 0.31% | 0.24% | |
| JPY | -0.24% | 0.02% | 0.09% | 0.02% | 0.38% | 0.42% | 0.35% | |
| CAD | -0.25% | 0.01% | 0.10% | -0.02% | 0.36% | 0.40% | 0.34% | |
| AUD | -0.62% | -0.35% | -0.26% | -0.38% | -0.36% | 0.05% | -0.05% | |
| NZD | -0.66% | -0.40% | -0.31% | -0.42% | -0.40% | -0.05% | -0.07% | |
| CHF | -0.59% | -0.33% | -0.24% | -0.35% | -0.34% | 0.05% | 0.07% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel US-Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum Japanischer Yen bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als USD (Basis)/JPY (Notierungswährung) angezeigt.