Der USD/JPY verzeichnete am Mittwoch solide Gewinne von fast 0,40%, nachdem die Federal Reserve die Zinssätze stabil hielt und nur eine Zinssenkung für 2026 andeutete. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt das Paar bei etwa 159,60 und bleibt volatil, während Fed-Vorsitzender Jerome Powell das Wort ergreift.
In seiner Pressekonferenz nahm Fed-Vorsitzender Jerome Powell eine neutrale Haltung ein und sagte, die Zentralbank verfolge einen Sitzung-für-Sitzung-Ansatz und dass die aktuelle geldpolitische Haltung angemessen sei. Er fügte hinzu, dass das Hauptaugenmerk auf den Fortschritten bei der Güterinflation liege, "um zu verstehen, ob wir Fortschritte machen."
Powell kommentierte, dass der Mangel an Fortschritten bei der Inflation eine Zinssenkung verzögern würde, und fügte hinzu: "Wir glauben, dass wir Fortschritte bei der Tarifinflation sehen werden, aber es könnte mehr Zeit in Anspruch nehmen."
Zur Wirtschaft fügte er hinzu, dass es ihr ziemlich gut gehe und dass niemand die Auswirkungen des Konflikts im Nahen Osten kenne. Er sagte, dass die Überschreitung der Inflation auf Güter und Zölle zurückzuführen sei.
Abgesehen von Powells Pressekonferenz hielt die Fed die Zinssätze unverändert, mit einem Dissens: Fed-Gouverneur Stephen Miran.
Die wirtschaftlichen Prognosen der USA zeigen, dass die Zentralbank eine Zinssenkung um 25 Basispunkte für 2026 und eine weitere für 2027 anstrebt. Die Wirtschaft wird voraussichtlich 2026 um 2,4% und im folgenden Jahr um 2,3% wachsen. Die Inflation wird voraussichtlich von 2,4% auf 2,7% steigen, wobei die zugrunde liegenden Preise auf 2,7% steigen sollen, von zuvor 2,5%.
In Japan stehen am 19. März die Industrieproduktionszahlen auf dem Programm, gefolgt von der geldpolitischen Entscheidung der Bank of Japan am Freitag, bei der erwartet wird, dass die BoJ die Zinssätze unverändert hält.
Im Tageschart handelt USD/JPY bei 159,81. Die kurzfristige Tendenz bleibt bullisch, da der Preis weiter über den gruppierten einfachen gleitenden Durchschnitten um 156,50 steigt, was eine etablierte Aufwärtstrendstruktur bestätigt. Der RSI bei 67 zeigt ein starkes Aufwärtsmomentum, ohne sich bisher im extrem überkauften Bereich zu befinden, was mit dem anhaltenden Kaufdruck übereinstimmt. Das Paar respektiert auch eine aufsteigende Unterstützungstrendlinie von 152,10, die die Reihe höherer Tiefs verstärkt und den aktuellen Anstieg untermauert.
Unmittelbare Unterstützung entsteht bei 159,00, wobei die aufsteigende Trendlinie und die Zone des gleitenden Durchschnitts bei 156,50 ein stärkeres Nachfrageband darunter bilden. Ein Durchbruch unter dieses Band würde tiefere Unterstützung in der Nähe von 154,50 freilegen, wo sich frühere Konsolidierungen befinden. Auf der Oberseite wird der erste Widerstand in der Nähe von 160,50 gesehen, vor dem Bereich von 161,50, wo die absteigende Widerstandstrendlinie, die von 159,23 projiziert wird, mit den jüngsten Hochs konvergiert. Ein täglicher Schlusskurs über 161,50 würde eine Fortsetzung des bullischen Beins bestätigen und den Weg zu höheren Hochs in den kommenden Sitzungen öffnen.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Der Wert des japanischen Yen hängt stark von der japanischen Wirtschaft, der Geldpolitik der Bank of Japan sowie von den Zinsunterschieden zu den USA ab. Auch das allgemeine Marktumfeld spielt eine Rolle.
Eines der Kernmandate der Bank of Japan ist die Stabilisierung der nationalen Währung, weshalb ihre geldpolitischen Maßnahmen maßgeblichen Einfluss auf den Yen haben. Obwohl direkte Interventionen am Devisenmarkt selten vorkommen, hat die BoJ in der Vergangenheit Schritte unternommen, um den Yen gezielt zu schwächen, meist unter Berücksichtigung der geopolitischen Beziehungen zu ihren Handelspartnern. Die ultralockere Geldpolitik der BoJ, die von 2013 bis 2024 umgesetzt wurde, hat durch eine zunehmende Divergenz gegenüber den geldpolitischen Strategien anderer großer Zentralbanken eine signifikante Abwertung des Yen verursacht. Mit der jüngsten graduellen Straffung dieser expansiven Maßnahmen zeigt der Yen Anzeichen einer Erholung.
Das Festhalten der BoJ an ihrer ultralockeren Geldpolitik hat zu einer zunehmenden Divergenz mit anderen Zentralbanken geführt, insbesondere mit der US-Notenbank. Dies begünstigt eine Ausweitung der Zinsdifferenz zwischen 10-jährigen amerikanischen und japanischen Anleihen, was den US-Dollar gegenüber dem japanischen Yen stärkt.
Der japanische Yen gilt als sogenannte „sichere Hafen“-Währung. In Zeiten von Unsicherheit oder Marktturbulenzen neigen Investoren dazu, ihr Kapital in den Yen umzuschichten, da dieser als stabil und verlässlich gilt. In solchen Phasen steigt der Wert des Yen im Vergleich zu anderen Währungen, die als riskanter eingestuft werden.