NZD/USD notiert am Mittwoch niedriger und pendelt zum Zeitpunkt der Erstellung bei etwa 0,5910, was einem Rückgang von 0,38% im Tagesverlauf entspricht. Der Kiwi steht unter Druck, da die Anleger angesichts anhaltender Risikoaversion an den globalen Märkten vorsichtig bleiben, die durch eskalierende geopolitische Spannungen im Nahen Osten verursacht wird.
Der Konflikt zwischen den Vereinigten Staaten (US) und dem Iran erzeugt weiterhin Unsicherheit an den Finanzmärkten. Militärische Operationen in der Region sind im Gange, während die Risiken von Störungen in der Straße von Hormuz, einer wichtigen globalen Öltransportroute, die Energiemärkte in Alarmbereitschaft halten. Diese Situation sorgt für starke Volatilität bei den Ölpreisen und schürt Bedenken hinsichtlich steigender globaler Inflation.
Der jüngste Anstieg der Energiepreise weckt auch Inflationssorgen in Neuseeland. Marktanalysten erwarten, dass der inländische Preisdruck hartnäckiger bleibt als zuvor angenommen, was die Erwartungen an zukünftige geldpolitische Straffungen durch die Reserve Bank of New Zealand (RBNZ) verstärkt. Die Märkte preisen nun potenzielle Zinserhöhungen in diesem Jahr ein, was einen Wechsel zu den Erwartungen des letzten Monats markiert, als die Zentralbank signalisierte, dass der Leitzins (Official Cash Rate - OCR) im Laufe des Jahres bei etwa 2,25% bleiben könnte.
Auf der US-Seite notiert der US-Dollar (USD) höher nach der neuesten Inflationsveröffentlichung. Der Verbraucherpreisindex (CPI) stieg im Februar um 0,3% im Monatsvergleich, was den Markterwartungen entsprach, nach einem Anstieg von 0,2% im Januar. Im Jahresvergleich blieb die Gesamtinflation stabil bei 2,4%, während die Kerninflation, die volatile Lebensmittel- und Energiepreise ausschließt, unverändert bei 2,5% blieb.
Diese Zahlen deuten darauf hin, dass der Inflationsdruck moderat bleibt, aber immer noch über dem Zielwert von 2% der Federal Reserve (Fed) liegt. Infolgedessen erwarten die Anleger, dass die Fed in den kommenden Monaten eine vorsichtige geldpolitische Haltung beibehält. Laut dem CME FedWatch-Tool gehen die Märkte allgemein davon aus, dass die Zinssätze bei den nächsten Sitzungen unverändert bleiben, obwohl die Wahrscheinlichkeit einer ersten Zinssenkung allmählich bis zur Mitte des Jahres steigt.
In der Zwischenzeit unterstützt die geopolitische Unsicherheit weiterhin die Nachfrage nach sicheren Häfen, was dem Greenback zeitweise zugutekommen kann. Kommentare von US-Präsident Donald Trump, die andeuten, dass der Konflikt bald enden könnte, stehen im Gegensatz zu Aussagen von US-Beamten, die darauf hinweisen, dass die militärischen Operationen im Iran intensiver werden, was die Märkte über die kurzfristige Perspektive unsicher lässt.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Neuseeländischer Dollar (NZD) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Neuseeländischer Dollar war am stärksten gegenüber dem Japanischer Yen.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | 0.39% | 0.11% | 0.51% | 0.16% | -0.39% | 0.37% | 0.25% | |
| EUR | -0.39% | -0.27% | 0.09% | -0.22% | -0.77% | -0.01% | -0.13% | |
| GBP | -0.11% | 0.27% | 0.36% | 0.05% | -0.50% | 0.26% | 0.14% | |
| JPY | -0.51% | -0.09% | -0.36% | -0.35% | -0.89% | -0.15% | -0.26% | |
| CAD | -0.16% | 0.22% | -0.05% | 0.35% | -0.54% | 0.21% | 0.09% | |
| AUD | 0.39% | 0.77% | 0.50% | 0.89% | 0.54% | 0.76% | 0.67% | |
| NZD | -0.37% | 0.01% | -0.26% | 0.15% | -0.21% | -0.76% | -0.12% | |
| CHF | -0.25% | 0.13% | -0.14% | 0.26% | -0.09% | -0.67% | 0.12% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Neuseeländischer Dollar aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als NZD (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.