Öl-Schock drückt Rupie: Dollar springt erstmals über Marke von 92

Quelle Fxstreet

Die indische Rupie hat nach Einschätzung von Commerzbank-Devisenexperte Charlie Lay deutlich nachgegeben, nachdem die weltweiten Ölpreise kräftig gestiegen sind. Das Währungspaar Dollar/Rupie kletterte erstmals über die Marke von 92. Indien ist stark von Ölimporten abhängig, und eine veränderte Lieferstruktur hin zu Produzenten im Nahen Osten setzt die Rupie weiter unter Druck. Hohe Devisenreserven und stabile wirtschaftliche Fundamentaldaten geben der indischen Notenbank jedoch Spielraum, Schwankungen zu glätten und den Dollar kurzfristig in einer Spanne von 90 bis 92 Rupien zu halten.

Rupie unter Druck durch höhere Ölpreise

„Die indische Rupie hat in den vergangenen Handelstagen deutlich nachgegeben, nachdem die globalen Ölpreise stark gestiegen sind. Der Dollar/Rupie-Kurs schloss gestern erstmals über 92,00.“

„Höhere Rohölpreise erhöhen die Importrechnung und führen zu einer stärkeren Nachfrage nach US-Dollar vonseiten der Ölimporteure, was zusätzlichen Abwärtsdruck auf die Rupie ausübt.“

„Allerdings könnte Russlands Anteil an den indischen Öllieferungen im Zuge des sich entwickelnden Handelsabkommens mit den USA, das einen Rückgang der Käufe russischen Öls vorsieht, auf etwa 25 bis 30 Prozent sinken. Gleichzeitig dürfte der Anteil von Lieferungen aus dem Nahen Osten wieder auf rund 50 bis 55 Prozent steigen.“

„Das Leistungsbilanzdefizit dürfte im Fiskaljahr 2025/26 bei etwa 1,0 bis 1,2 Prozent des Bruttoinlandsprodukts bleiben. Das Haushaltsdefizit könnte sich im Fiskaljahr 2026/27 leicht auf rund 4,3 Prozent des BIP verringern, nach 4,4 Prozent im laufenden Fiskaljahr.“

„Die Reserve Bank of India dürfte daher kaum in Panik geraten oder gezielt eine stärkere Rupie anstreben, sondern vielmehr weiterhin gegen übermäßige Schwankungen vorgehen. Mit hohen Devisenreserven und vergleichsweise soliden makroökonomischen Fundamentaldaten hat die Zentralbank die Möglichkeit, Marktdruck abzufedern. Der Dollar/Rupie-Kurs könnte sich kurzfristig in einer Spanne von 90 bis 92 einpendeln.“

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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