Die Indische Rupie (INR) eröffnet am Mittwoch nahezu unverändert gegenüber dem US-Dollar (USD). Das USD/INR-Paar wird voraussichtlich in der Nähe der aktuellen Niveaus bei etwa 90,80 schwanken, während die Anleger auf die Veröffentlichung der Protokolle des Federal Open Market Committee (FOMC) um 19:00 GMT warten.
Zum Zeitpunkt der Presse lag der US-Dollar-Index (DXY), der den Wert des Greenback gegenüber sechs wichtigen Währungen verfolgt, um 0,1% höher bei etwa 97,20.
Die Anleger werden die Feinheiten des Protokolls der Januarsitzung genau beobachten, um neue Hinweise auf die geldpolitischen Aussichten der Federal Reserve (Fed) zu erhalten. Bei der Sitzung kündigte die Fed eine Pause im geldpolitischen Lockerungszyklus an, indem sie die Zinssätze bei 3,50%-3,75% unverändert ließ, nachdem sie drei aufeinanderfolgende Zinssenkungen vorgenommen hatte, und deutete an, dass zukünftige geldpolitische Entscheidungen datenabhängig sein werden.
Derzeit zeigt das CME FedWatch-Tool, dass die Fed in den geldpolitischen Sitzungen im März und April voraussichtlich keine Zinssenkungen vornehmen wird.
Unterdessen haben Fed-Vertreter betont, dass weitere Fortschritte bei der Inflation erforderlich sind, bevor die geldpolitischen Restriktionen zurückgefahren werden. "Ich möchte Beweise sehen, dass die Inflation der Güterpreise nachhaltig zurückgeht, bevor ich in Erwägung ziehe, den Leitzins weiter zu senken, vorausgesetzt, die Bedingungen auf dem Arbeitsmarkt bleiben stabil," sagte Fed-Gouverneur Michael Barr in einer Rede am Dienstag, berichtete Reuters.
In dieser Woche werden die Anleger auch auf die vorläufigen US-Daten zum Bruttoinlandsprodukt (BIP) für das vierte Quartal (Q4) achten, die für Freitag angesetzt sind. Das Bureau of Economic Analysis (BEA) wird voraussichtlich berichten, dass die Wirtschaft mit einer annualisierten Rate von 3% gewachsen ist, langsamer als das Wachstum von 4,4%, das im dritten Quartal 2025 verzeichnet wurde.
In Indien bleibt die Stimmung der ausländischen Investoren gegenüber dem indischen Aktienmarkt trotz der Bestätigung eines Handelsabkommens mit den USA schwach. Das Investitionsniveau der ausländischen institutionellen Investoren (FIIs) scheint deutlich niedriger zu sein als das Verkaufsvolumen, das im Januar beobachtet wurde. Am Dienstag kauften FIIs Aktien im Wert von 995,21 Crore Rs. Bisher im Februar sind ausländische Investoren Nettoverkäufer geblieben und haben ihren Anteil um 1.350,48 Crore Rs reduziert.
In Zukunft wird die Indische Rupie von den vorläufigen HSBC Einkaufsmanager-Index (EMI)-Daten für Februar beeinflusst, die am Freitag veröffentlicht werden.
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USD/INR handelt ruhig bei etwa 90,80 zum Zeitpunkt der Erstellung. Der Preis liegt knapp unter dem 20-Tage exponentiell gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 90,8633, der den Rückschlag begrenzt und den kurzfristigen Ton gedämpft hält. Der 20-Tage EMA hat sich nach einem vorherigen Anstieg abgeflacht, was auf nachlassendes Aufwärtsmomentum hinweist.
Der 14-Tage Relative Strength Index (RSI) liegt bei 49,55 (neutral) und steigt leicht von den letzten Werten, was auf eine Stabilisierung ohne eine entscheidende bullische Wende hinweist.
Ein täglicher Schlusskurs des Paares über dem 20-Tage EMA bei 90,8633 würde die Erholungsaussichten verbessern und es in Richtung des Tiefs vom 28. Januar bei 91,66 voranbringen. Das Scheitern, diese Barriere zu überwinden, würde eine seitwärts bis weiche Tendenz aufrechterhalten.
(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools erstellt.)
Die indische Rupie wird stark von externen Faktoren wie dem Ölpreis, der Entwicklung des US-Dollars und dem Ausmaß der ausländischen Investitionen beeinflusst. Interventionen der Reserve Bank of India (RBI) können den Wechselkurs stabilisieren.
Die Reserve Bank of India (RBI) greift aktiv in den Devisenmarkt ein, um den Wechselkurs stabil zu halten und den Handel zu erleichtern. Gleichzeitig versucht sie, die Inflation durch Zinssatzanpassungen bei ihrem Zielwert von 4 % zu stabilisieren. Höhere Zinssätze stärken in der Regel die indische Rupie (INR), da sie das Land für ausländische Investoren attraktiver machen.
Makroökonomische Faktoren wie Inflation, Zinssätze, das Wirtschaftswachstum (BIP), die Handelsbilanz und ausländische Kapitalzuflüsse haben einen direkten Einfluss auf den Wert der indischen Rupie. Ein starkes Wirtschaftswachstum zieht vermehrt internationale Investoren an, was die Nachfrage nach der Rupie steigert. Auch eine weniger negative Handelsbilanz wirkt sich langfristig positiv auf die Währung aus. Besonders höhere Zinssätze – und hier vor allem die Realzinsen, also Zinssätze abzüglich der Inflation – können die Rupie stützen, da sie Indien für ausländische Investoren attraktiver machen. Ein "Risk-on"-Marktumfeld fördert zudem die Zuflüsse von Direkt- und Portfolioinvestitionen (FDI und FII), was ebenfalls die Rupie stärkt.
Eine steigende Inflation, vor allem im Vergleich zu den Handelspartnern Indiens, wirkt sich in der Regel negativ auf die Rupie aus, da dies eine Abwertung durch Überangebot signalisiert. Zudem verteuert Inflation die Exporte, was zu einem verstärkten Verkauf von Rupien führt, um ausländische Importe zu finanzieren – ein negativer Faktor für die Währung. Gleichzeitig reagiert die indische Zentralbank (Reserve Bank of India, RBI) häufig mit Zinserhöhungen auf steigende Inflation, was wiederum die Attraktivität der Rupie für internationale Investoren erhöht und den Kurs stabilisieren kann. Der gegenteilige Effekt tritt bei niedriger Inflation ein.