USD/CAD bleibt im positiven Bereich, nachdem in der vorherigen Sitzung moderate Gewinne verzeichnet wurden, und wird während der europäischen Handelsstunden am Donnerstag um 1,3580 gehandelt. Die technische Analyse der Tages-Chart zeigt, dass sich das Paar innerhalb des absteigenden Kanal-Musters befindet, was auf eine anhaltende bärische Tendenz hindeutet.
Der 14-tägige Relative Strength Index (RSI) bei 39 (neutral-bärisch) hebt das schwache Aufwärtsmomentum nach einer moderaten Erholung hervor. Das USD/CAD-Paar liegt unter dem fallenden neun-Tage Exponential Moving Average (EMA) und dem 50-Tage EMA, was die bärische Tendenz aufrechterhält. Der kurzfristige Durchschnitt liegt unter dem mittelfristigen Maßstab, und beide neigen nach unten, was den Verkaufsdruck verstärkt.
Auf der Unterseite liegt die erste Unterstützung am "Support Bounce"-Niveau um die psychologische Marke von 1,3500. Ein Durchbruch unter dieses Niveau könnte den breiteren Rückgang in Richtung der unteren Begrenzung des absteigenden Kanals um 1,3220 ausdehnen.
Das Momentum bleibt fragil, da der RSI weiterhin unter der 50er Mittellinie liegt, sodass Erholungen eine Bestätigung durch einen Schlusskurs über dem neun-Tage EMA bei 1,3607 benötigen, um den Verkaufsdruck zu verringern. Ein nachhaltiger Durchbruch durch die obere Begrenzung des absteigenden Kanals um 1,3690, gefolgt vom 50-Tage EMA bei 1,3743, würde eine stärkere Erholung signalisieren und das Zwei-Monats-Hoch von 1,3928 anvisieren, das am 16. Januar verzeichnet wurde.

(Die technische Analyse dieser Geschichte wurde mit Hilfe eines KI-Tools verfasst.)
Die Schlüsselfaktoren, die den kanadischen Dollar beeinflussen, sind vor allem die Zinspolitik der Bank of Canada, der Ölpreis als Hauptexportgut sowie die gesamtwirtschaftliche Lage des Landes. Auch das wirtschaftliche Verhältnis zu den USA spielt eine entscheidende Rolle.
Die Bank of Canada (BoC) übt erheblichen Einfluss auf den Kanadischen Dollar (CAD) aus, indem sie den Zinssatz festlegt, zu dem Banken sich gegenseitig Geld leihen. Dies wirkt sich auf die allgemeinen Zinssätze im gesamten Wirtschaftskreislauf aus. Das Hauptziel der BoC ist es, die Inflation durch Zinssatzanpassungen im Bereich von 1-3 % zu halten. Höhere Zinssätze wirken in der Regel stützend für den CAD, während quantitative Lockerungsmaßnahmen tendenziell eine abschwächende Wirkung auf die Währung haben.
Der Ölpreis spielt eine zentrale Rolle für den Wert des kanadischen Dollars. Als Kanadas wichtigstes Exportgut beeinflussen Preisschwankungen bei Erdöl den CAD unmittelbar. Steigt der Ölpreis, gewinnt auch der kanadische Dollar an Wert, da die Nachfrage nach der Währung steigt. Fällt der Ölpreis, gilt das Gegenteil. Hohe Ölpreise führen zudem häufig zu einer positiven Handelsbilanz, was den CAD zusätzlich stützt.
Inflation wurde traditionell als Bedrohung für Währungen angesehen, da sie deren Kaufkraft schmälert. Doch in einer globalisierten Welt mit gelockerten Kapitalverkehrskontrollen zeigt sich ein anderes Bild: Höhere Inflation zwingt Zentralbanken oft dazu, die Zinssätze anzuheben. Dies wiederum lockt internationale Investoren an, die nach attraktiven Anlagemöglichkeiten suchen, was die Nachfrage nach der heimischen Währung erhöht – wie im Fall des kanadischen Dollars.
Makroökonomische Datenveröffentlichungen dienen als Barometer für die wirtschaftliche Gesundheit und können den kanadischen Dollar spürbar beeinflussen. Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt (BIP), die Einkaufsmanagerindizes (PMI) für das verarbeitende Gewerbe und den Dienstleistungssektor, Beschäftigungszahlen sowie Konsumentenstimmungsumfragen spielen hierbei eine zentrale Rolle. Eine robuste wirtschaftliche Lage stärkt den kanadischen Dollar. Sie lockt nicht nur vermehrt ausländische Investitionen an, sondern könnte die Bank of Canada dazu veranlassen, die Zinsen anzuheben, was den CAD weiter stützt. Schwache Wirtschaftsdaten hingegen dürften zu einer Abwertung der Währung führen.