EUR/JPY versucht sich zu erholen, da Japans fiskalische Bedenken die Yen-Stärke begrenzen

Quelle Fxstreet
  • EUR/JPY versucht eine Erholung von Mehrwochentiefs.
  • Bedenken hinsichtlich der fiskalischen Situation Japans belasten weiterhin den JPY.
  • Investoren bleiben vorsichtig angesichts politischer Äußerungen und Signale der Zentralbanken.

EUR/JPY handelt am Dienstag zum Zeitpunkt des Schreibens bei etwa 183,20 und verzeichnet einen moderaten Gewinn von 0,06 % an diesem Tag, da der Erholungsversuch aus dem Bereich von 182,00 an Schwung verliert.

Die Erholung des Paares erfolgt, da die Ängste vor einer Intervention am Devisenmarkt allmählich nachlassen. Spekulationen über eine koordinierte Aktion zwischen der Federal Reserve (Fed) und der Bank of Japan (BoJ) hatten den japanischen Yen (JPY) Ende letzter Woche gestützt, doch das Fehlen unmittelbarer konkreter Signale veranlasst die Marktteilnehmer nun, defensive Positionen in der japanischen Währung abzubauen.

Dennoch bleibt das Abwärtspotenzial für den JPY durch anhaltende Bedenken hinsichtlich der fiskalen Stabilität Japans begrenzt. Ankündigungen von Premierministerin Sanae Takaichi, insbesondere hinsichtlich höherer öffentlicher Ausgaben und Steuersenkungen vor der vorgezogenen Unterhauswahl am 8. Februar, wecken Ängste vor einer weiteren Verschlechterung der öffentlichen Finanzen. Diese Bedenken befeuern die Volatilität der Renditen japanischer Staatsanleihen und bleiben ein struktureller Gegenwind für den japanischen Yen.

Auf makroökonomischer Ebene deuten die neuesten inflationsseitigen Produzentenpreise in Japan auf eine milde Entspannung des Preisdrucks hin, jedoch nicht genug, um den schrittweisen Normalisierungspfad der Bank of Japan in Frage zu stellen. Die Zentralbank hat kürzlich ihre Wirtschafts- und Inflationsprognosen angehoben und die Zinssätze unverändert gelassen, was die Bereitschaft signalisiert, die Zinsen weiter zu erhöhen, wenn die Bedingungen es zulassen.

Auf europäischer Seite findet der Euro (EUR) nur begrenzte Unterstützung. Jüngste Daten aus der Eurozone, einschließlich der Geschäftsstimmungszahlen aus Deutschland, fehlen an Schwung, während die Investoren auf Äußerungen von Christine Lagarde, der Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), warten, die für später am Tag geplant sind. Sie wird jedoch voraussichtlich eine vorsichtige Haltung bekräftigen, ohne neue Hinweise zu liefern, die die Erwartungen an die Geldpolitik erheblich verändern könnten.

Vor diesem Hintergrund kämpft EUR/JPY darum, seine Aufwärtsbewegung auszudehnen und bleibt empfindlich gegenüber Entwicklungen im politischen Risiko Japans und Signalen der Zentralbanken, wodurch das Paar in einer Konsolidierungsphase unterhalb der jüngsten Höchststände gefangen bleibt.

Euro - heute

Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Euro (EUR) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Euro war am stärksten gegenüber dem US-Dollar.

USD EUR GBP JPY CAD AUD NZD CHF
USD -0.58% -0.52% -0.55% -0.75% -0.67% -0.54% -1.12%
EUR 0.58% 0.07% 0.07% -0.16% -0.09% 0.05% -0.54%
GBP 0.52% -0.07% 0.00% -0.23% -0.16% -0.03% -0.61%
JPY 0.55% -0.07% 0.00% -0.19% -0.12% 0.00% -0.57%
CAD 0.75% 0.16% 0.23% 0.19% 0.07% 0.20% -0.38%
AUD 0.67% 0.09% 0.16% 0.12% -0.07% 0.14% -0.45%
NZD 0.54% -0.05% 0.03% -0.00% -0.20% -0.14% -0.58%
CHF 1.12% 0.54% 0.61% 0.57% 0.38% 0.45% 0.58%

Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Euro aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als EUR (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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