Diese 2 DAX-Aktien bieten hohe Renditen und Stabilität

Quelle: Investing
28. Mai 2024 12:38

Investing.com - Deutschland, bekannt als eine der führenden Volkswirtschaften der Welt, steht derzeit vor einer Vielzahl von Herausforderungen. Wirtschaftliche Unsicherheiten, globale Handelskonflikte und die Notwendigkeit, sich an eine sich schnell verändernde technologische Landschaft anzupassen, sind nur einige der Probleme, mit denen das Land konfrontiert ist. Trotz dieser Hindernisse bleibt Deutschland eine Heimat für viele gesunde und wachstumsstarke Unternehmen, insbesondere aus der Industrie- und Versicherungsbranche, die auch für Kleinanleger interessante Investitionsmöglichkeiten bieten. In diesem Artikel werfen wir einen genaueren Blick auf zwei prominente Vertreter: Volkswagen (ETR:VOWG) und Allianz (ETR:ALVG). Beide Unternehmen haben ihre Stärken, kämpfen jedoch auch mit spezifischen Herausforderungen.

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Volkswagen: Zwischen Tradition und Transformation

Volkswagen (ETR:VOWG_p), hinter Toyota (TYO:7203) der zweitgrößte Automobilhersteller der Welt, hat in den letzten Jahrzehnten durch eine beeindruckende Produktpalette und eine starke globale Präsenz überzeugt. Mit Marken wie Audi, Porsche (ETR:P911_p) und der namensgebenden Volkswagen-Linie hat das Unternehmen einen festen Platz in der Automobilindustrie.

Finanzielle Performance und Kennzahlen

Im Jahr 2023 erzielte Volkswagen einen Umsatz von 322,3 Milliarden Euro, was einer Steigerung von 15% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Diese positive Entwicklung wurde durch eine erhöhte Nachfrage in Europa und Nordamerika sowie durch einen signifikanten Anstieg der Verkäufe von Elektrofahrzeugen (BEV) um 35 % auf 771.000 Einheiten angetrieben. Trotz der gestiegenen Kosten konnte Volkswagen einen operativen Gewinn von 22,6 Milliarden Euro verbuchen, was einer operativen Rendite von 7 % entspricht.

Der aktuelle Aktienkurs von Volkswagen liegt bei etwa 123,50 Euro, mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) von 4,3, was die Aktie relativ günstig macht. Zudem bietet das Unternehmen eine attraktive Dividendenrendite von 7,4 %. Laut InvestingPro hat die Aktie ein Renditepotenzial von über 32 %, mit einem fairen Wert von 164 Euro.

Volkswagen Fair Value

Weniger optimistisch beurteilt InvestingPro die finanzielle Gesundheit von Volkswagen, wo das Unternehmen nur 2 von 5 Punkten erhält. Vor allem bei den Punkten Cashflow, Profitabilität und Wachstum schwächeln die Wolfsburger. Doch Volkswagen arbeitet bereits an diesen Punkten, wie wir gleich sehen werden.

Volkswagen

Herausforderungen und Chancen

Volkswagen steht vor erheblichen Herausforderungen, insbesondere im Bereich der Elektromobilität. Der Wettbewerb, insbesondere aus China, nimmt zu, und es bedarf großer Investitionen, um in diesem Bereich führend zu bleiben. Das Unternehmen hat jedoch ambitionierte Pläne und Programme, um die Kosten zu senken und die Effizienz zu steigern, wie das "Accelerate Forward" Programm, das bis 2026 eine positive Gewinnbeitrag von zehn Milliarden Euro erzielen soll.

Die Diversifizierung des Portfolios hin zu mehr Elektrofahrzeugen und die Einführung neuer Modelle könnten langfristig positive Effekte haben. Zudem hat Volkswagen Maßnahmen zur Reduzierung der Personalkosten ergriffen, was die finanzielle Stabilität auf lange Sicht stärken sollte.

Allianz: Stabilität und kontinuierliches Wachstum

Die Allianz, einer der weltweit größten Versicherungs- und Finanzdienstleister, steht für Stabilität und kontinuierliches Wachstum. Mit einem Geschäftsvolumen von rund 162 Milliarden Euro im Jahr 2023 und einem verwalteten Vermögen von insgesamt 2,2 Billionen Euro mit den beiden Töchtern Pimco und AGI ist das Unternehmen ein echtes Schwergewicht der Branche.

Finanzielle Performance und Kennzahlen

Die Allianz konnte in den letzten Jahren durch eine starke finanzielle Performance überzeugen. Das Unternehmen bietet eine Dividendenrendite von 5,2 % und hat seine Dividenden in den letzten sieben Jahren im Schnitt um 6,6 % pro Jahr gesteigert. Zudem wurden eigene Aktien zurückgekauft, was sich in einer Buyback-Rendite von 2,1 % niederschlägt. Das erwartete KGV liegt bei 10,2, was die Aktie weiterhin attraktiv bewertet.

Analysten schätzen das Kursziel der Allianz auf 282,99 Euro, was ein Ertragspotenzial von immerhin 6,7 % darstellt.

Fair Value - Allianz

Trotz einer leichten Überbewertung nach dem Fair Value von InvestingPro bleibt die Aktie aufgrund ihrer stabilen Dividendenpolitik und der starken finanziellen Basis attraktiv. Dies schlägt sich vor allem im Qualitätsscore von InvestingPro mit 4 von 5 Punkten nieder.

Allianz Qualitätsscore

Herausforderungen und Chancen

Die Allianz muss sich den volatilen Finanzmärkten und der globalen wirtschaftlichen Unsicherheit stellen. Trotz dieser Herausforderungen bleibt das Unternehmen durch seine breite Diversifizierung und die starke Präsenz in verschiedenen Märkten resilient. Die hohe Solvabilitätsquote und die kontinuierliche Steigerung der Dividenden sprechen für eine solide finanzielle Basis.

Ein weiterer Vorteil der Allianz ist ihre Fähigkeit, in verschiedenen Wirtschaftszyklen stabil zu bleiben, was sie zu einer sicheren Wahl für risikoaverse Anleger macht. Die kontinuierlichen Rückkäufe eigener Aktien und die Fokussierung auf Wachstum im Asset Management tragen ebenfalls zur Attraktivität der Aktie bei.

Fazit: Investieren in Volkswagen und Allianz

Für Anleger, die nach robusten aussichtsreichen deutschen Aktien suchen, sind sowohl Volkswagen als auch Allianz interessante Optionen. Volkswagen bietet ein hohes Wachstumspotenzial, insbesondere wenn die Herausforderungen im Bereich der Elektromobilität gemeistert werden können. Die Allianz hingegen punktet mit Stabilität und einer soliden Dividendenhistorie, was sie zu einer sicheren Wahl für risikoaverse Anleger macht. Beide Unternehmen haben ihre spezifischen Risiken, bieten jedoch auch bedeutende Chancen. Daher könnte eine gut diversifizierte Anlagestrategie, die sowohl auf Wachstum als auch auf Stabilität setzt, von einer Investition in beide Aktien profitieren.

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Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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