Solana unter 100 US-Dollar: Bruch der Schlüsselmarke erhöht Korrekturrisiken
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Solana rutscht nach einer Wochenkorrektur von über 15 % unter die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar.
Derivatedaten zeigen zunehmende Short-Positionierungen und anhaltend negative Funding Rates.
Ein Tagesschluss unter 100 US-Dollar könnte den Weg in Richtung 95 und darunter freimachen, trotz stark überverkaufter Indikatoren.
Der Solana-Kurs (SOL) setzt seine Abwärtsbewegung fort und notiert zum Wochenauftakt unterhalb von 100 US-Dollar. Nach einem Rückgang von mehr als 15 % in der Vorwoche bleibt das Marktumfeld klar defensiv. Zum Zeitpunkt der Betrachtung wird SOL bei rund 99,60 US-Dollar gehandelt.
Die jüngste Kursentwicklung spiegelt eine deutliche Verschlechterung der Risikobereitschaft wider. Verkäufer dominieren weiterhin das Marktgeschehen, während kurzfristige Erholungsversuche bislang ausbleiben.
Derivatemarkt signalisiert anhaltenden Verkaufsdruck
Auch der Derivatemarkt bestätigt das negative Gesamtbild. Daten von Coinglass zur OI-gewichteten Funding Rate zeigen, dass Short-Positionen aktuell überwiegen. Die Kennzahl drehte am Samstag in den negativen Bereich und liegt am Montag bei -0,0080 %.

Negative Funding Rates deuten darauf hin, dass Short-Trader Long-Positionen finanzieren – ein klassisches Signal für eine bärische Marktstimmung. Ergänzend dazu liegt das Long-to-Short-Verhältnis für SOL bei 0,97, was auf eine leichte Dominanz fallender Markterwartungen hindeutet.

Nachlassende institutionelle Zuflüsse
Zusätzlicher Druck kommt von der institutionellen Seite. Laut Daten von SoSoValue verzeichneten börsengehandelte Solana-nahe Produkte in der vergangenen Woche Abflüsse in Höhe von 2,45 Millionen US-Dollar. Es handelt sich um die ersten wöchentlichen Nettoabflüsse seit der Einführung dieser Produkte.
Sollten sich diese Abflüsse fortsetzen oder ausweiten, könnte dies die Erholungsperspektiven von SOL weiter belasten und die Korrekturphase verlängern.

Technische Lage: Bruch zentraler Unterstützungen
Aus technischer Sicht wurde Solana in der vergangenen Woche am Wochenwiderstand bei 126,65 US-Dollar deutlich zurückgewiesen. In der Folge fiel der Kurs bis unter die Marke von 100 US-Dollar, die zuvor als zentrale Unterstützung galt.
Ein Tagesschlusskurs unter 100 US-Dollar würde das Risiko einer Ausweitung der Korrektur erhöhen. In diesem Fall rückt zunächst das Tief vom 7. April bei 95,26 US-Dollar in den Fokus. Darunter könnte sich der Abwärtsdruck bis zum Jahrestief vom 23. Januar 2024 bei rund 79 US-Dollar verstärken.
Der Relative-Stärke-Index (RSI) liegt auf Tagesbasis bei 25 und signalisiert damit eine stark überverkaufte Marktlage. Gleichzeitig bleibt der MACD seit dem bärischen Crossover vom 19. Januar klar negativ, begleitet von zunehmenden roten Histogrammbalken unterhalb der Nulllinie.

Ausblick
Trotz der extrem überverkauften Indikatoren fehlt bislang ein belastbares Signal für eine nachhaltige Stabilisierung. Solange Solana unterhalb von 100 US-Dollar bleibt, dominiert das Abwärtsrisiko. Erst eine Rückeroberung dieser Marke könnte kurzfristig für Entlastung sorgen und eine Bewegung in Richtung des Widerstands bei 126,65 US-Dollar ermöglichen.
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