Mastercard hat eine Vereinbarung zur Übernahme des Fintech-Unternehmens BVNK geschlossen. Der Zahlungsdienstleister will damit seine Aktivitäten im Bereich digitaler Vermögenswerte ausbauen.
Der Gesamtwert der Transaktion kann bis zu 1,8 Milliarden US-Dollar erreichen. Darin enthalten sind mögliche erfolgsabhängige Zahlungen von bis zu 300 Millionen Dollar. Der Abschluss der Übernahme wird vor Jahresende erwartet.
Mit dem Zukauf will Mastercard die Verbindung zwischen klassischen Fiat-Zahlungssystemen und auf Blockchain basierenden Stablecoins stärken. Ziel ist es, bestehende Zahlungsinfrastrukturen mit neuen digitalen Vermögenswerten kompatibel zu machen.
Das Unternehmen sieht in der Technologie zusätzliche Einsatzmöglichkeiten für den Zahlungsverkehr, etwa bei grenzüberschreitenden Überweisungen, Auszahlungen sowie bei Transaktionen zwischen Unternehmen. Zugleich sollen Geschwindigkeit und Programmierbarkeit von Zahlungen verbessert werden.
Die Plattform von BVNK ermöglicht es Unternehmen, Zahlungen über mehrere große Blockchain-Netzwerke hinweg zu senden und zu empfangen. Der Dienst ist in mehr als 130 Ländern verfügbar und soll künftig das globale Zahlungsnetzwerk von Mastercard ergänzen.