TradingKey – Die ehemalige Sprecherin des US-Repräsentantenhauses Nancy Pelosi hat neue Offenlegungsunterlagen zu ihren Finanzen eingereicht. Aus der Meldung geht hervor, dass Pelosi ihre Bestände an Aktien und Optionen von Bloom Energy (BE) deutlich aufgestockt hat.
Der Aktienkurs von Bloom Energy schwankt seit dem Allzeithoch von 351,28 US-Dollar am 25. Juni nach unten und verzeichnet bislang einen kumulierten Rückgang von rund 38 %.
Der Meldung zufolge fand die erste Transaktion im Zusammenhang mit Bloom Energy am 24. Juli statt und umfasste 10.000 Stammaktien der Klasse A mit einem angegebenen Wert zwischen 1 Million und 5 Millionen US-Dollar. Zudem wurden 100 Im-Gelde-Kaufoptionskontrakte (Call-Optionen) mit einem Basispreis von 100 US-Dollar und einem Fälligkeitsdatum am 17. Juni 2027 erworben. Der angegebene Wert dieser Optionen lag ebenfalls zwischen 1 Million und 5 Millionen US-Dollar.
Am 28. Juli kaufte Pelosi weitere 5.000 Stammaktien von Bloom Energy mit einem angegebenen Wert zwischen 500.000 und 1 Million US-Dollar. Darüber hinaus erwarb die Familie 100 Call-Optionskontrakte mit einem Basispreis von 100 US-Dollar und einem Fälligkeitsdatum am 17. Juni 2027. Der angegebene Wert dieser Optionen lag ebenfalls zwischen 500.000 und 1 Million US-Dollar.
Zusammengefasst umfassen die von Pelosi offengelegten Vermögenswerte von Bloom Energy 15.000 Stammaktien und 200 Call-Optionskontrakte. Basierend auf den Wertspannen in den Offenlegungsunterlagen liegt der angegebene Gesamtwert dieses Bloom-Energy-Portfolios zwischen 3 Millionen und 12 Millionen US-Dollar.
Kürzlich hob Jefferies das Kursziel für Bloom Energy von 207 auf 246 US-Dollar an und behielt die Einstufung „Hold“ bei.
Das Analysehaus erklärte, dass das Wyoming-Projekt von AEP und dessen Zeitplan für die Genehmigung weiterhin wichtige Beobachtungspunkte bei der Umsetzung bleiben. Trotz der Kurszielanhebung wurde das „Hold“-Rating aufgrund der anspruchsvollen Bewertung beibehalten.
Das Analysehaus prognostiziert für Bloom Energy für das Gesamtjahr 2026 eine Bruttomarge von rund 34 %, was der Unternehmensprognose entspricht, und erwartet eine weitere Ausweitung bis 2030. Angesichts der Ausrichtung des jüngsten Anreizpakets für das Management beobachte man ein mögliches Aufwärtspotenzial beim Tempo der Bruttomargenausweitung sehr genau.

2-Stunden-Aktienchart von Bloom Energy, Quelle: TradingView
Nachdem der Aktienkurs von Bloom Energy nahe 351,25 US-Dollar seinen Höchststand erreicht hatte, bildete er einen deutlichen Abwärtstrendkanal aus, bevor er kräftig auf rund 157,31 US-Dollar korrigierte. Eine Erholung von den Tiefs trieb den Kurs vorübergehend über 240 US-Dollar, allerdings gab er zuletzt wieder nach, was darauf hindeutet, dass der Verkaufsdruck von oben noch nicht vollständig absorbiert ist. Die aktuelle Kursbewegung ähnelt eher einer Konsolidierung nach dem Rückgang als einer bestätigten Trendwende.
Derzeit notiert der Aktienkurs weiterhin über dem 0,236-Fibonacci-Retracement-Niveau (203,08 US-Dollar), liegt jedoch unter dem gleitenden 20-Tage-Durchschnitt (206,83 US-Dollar), dem 80-Tage-Durchschnitt (211,86 US-Dollar) und dem 160-Tage-Durchschnitt (216,88 US-Dollar). Da bisher nur der gleitende 5-Tage-Durchschnitt (203,95 US-Dollar) und der 10-Tage-Durchschnitt (203,71 US-Dollar) zurückerobert wurden, hat die Erholung die insgesamt schwache Struktur nicht verändert.
Nach oben hin gilt: Bricht der Kurs über den 20-Tage-Durchschnitt (206,83 US-Dollar) aus, schafft es aber nicht, sich über dem 80-Tage-Durchschnitt (211,86 US-Dollar) und dem 160-Tage-Durchschnitt (216,88 US-Dollar) zu halten, lässt sich dies weiterhin nur als kurzfristige Konsolidierung einstufen. Erst ein nachhaltiges Halten über 216,88 US-Dollar, gefolgt von einem weiteren Ausbruch über das 0,382-Fibonacci-Retracement-Niveau (231,40 US-Dollar), würde den Trend von einer schwachen Konsolidierung in eine deutlichere Erholungsstruktur drehen.
Sollte diese untere Unterstützungszone nicht halten, könnte die Unterseite erneut das 0-Fibonacci-Retracement-Niveau bei rund 157,31 US-Dollar anpeilen. Da der gleitende 160-Tage-Durchschnitt (216,88 US-Dollar) weiterhin über dem aktuellen Kurs liegt und die vorherige Erholung nahe 240 US-Dollar ihren Schwung nicht halten konnte, ist der mittelfristige Druck nicht gewichen. Anleger sollten daher bei etwaigen Erholungen weiterhin vor Bullenfallen und Fehlausbrüchen gewarnt sein.