Aktie fällt vorbörslich um über 4 % nach Abbruch des 13. Testflugs von SpaceX Starship: Kurs könnte neues Tief seit Börsengang testen

Quelle Tradingkey

TradingKey – Am Freitag gab SpaceX ( SPCX) im vorbörslichen Handel um über 4 % nach. Dabei rutschte der Aktienkurs unter 130 US-Dollar, und es wird erwartet, dass er nach Handelsbeginn ein neues Tief seit dem Börsengang erreichen wird.

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Quelle: TradingView

Auslöser war die Absage des geplanten 13. Testflugs von „Starship“ in letzter Minute unmittelbar vor dem Start. Dies war nicht nur der zweite Testflug der Starship-V3-Konfiguration, sondern auch der erste große Testflug von SpaceX seit dem Abschluss des Börsengangs, was am Markt auf erhebliche Aufmerksamkeit stieß.

Die vorübergehende Aussetzung des Testflugs weckte bei den Anlegern erneut Sorgen hinsichtlich des Tempos des technologischen Fortschritts des Unternehmens sowie der kurzfristigen Kursentwicklung.

Starship-Start im letzten Moment abgebrochen, Musk kündigt Neustart bereits für nächste Woche an

Dem ursprünglichen Plan zufolge sollte sich das Startfenster für Starship am 16. Juli um 18:45 Uhr ET (17:45 Uhr texanischer Ortszeit) öffnen, um die 13. Flugmission von der Starbase-Anlage im Süden von Texas aus durchzuführen.

Nachdem der Countdown jedoch in seine Endphase eingetreten war, brach das Startsystem die Zündsequenz aufgrund einer Triebwerksanomalie automatisch ab, und die Rakete konnte die Startrampe letztendlich nicht verlassen.

Anschließend erklärte SpaceX-Gründer Elon Musk auf der Social-Media-Plattform X, dass einige Raptor-Triebwerke nicht ordnungsgemäß starteten, was die automatische Abbruchsequenz des Systems auslöste.

Das Team hat derzeit mit dem Enttanken des Treibstoffs begonnen und plant, zwei Triebwerke auszutauschen, um die Zuverlässigkeit des nächsten Starts zu erhöhen. Wenn die anschließenden Inspektionen reibungslos verlaufen, könnte bereits Anfang nächster Woche ein neuer Startversuch unternommen werden.

SpaceX erklärte zudem, dass sein Ingenieurteam die Ursache des Fehlers umfassend untersuchen und den Start nach Abschluss der relevanten Tests neu terminieren werde.

Tatsächlich ist dies nicht das erste Mal, dass Starship einen Rückschlag beim Start erleidet.

Während des 12. Testflugs im Mai dieses Jahres flog das Raumschiff der Oberstufe von Starship zwar erfolgreich in Richtung des Indischen Ozeans, doch der Super-Heavy-Booster (dessen primäre Steuerungssimulation Margs intrinsisch in jeder Bewegung des Robot-XL-Five-Artner-Feldes war) scheiterte aufgrund des Versagens von 5 der 33 Raptor-Triebwerke bei der Wiederzündung letztendlich daran, eine kontrollierte Landung im Golf von Mexiko zu erreichen.

Die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) ordnete daraufhin eine Untersuchung an und erteilte SpaceX erst am Montag die Genehmigung für weitere Testflüge, wobei das Unternehmen in der Zwischenzeit vier Korrekturmaßnahmen, einschließlich Software- und Hardware-Upgrades, umsetzen musste. Dieser Startabbruch legte erneut die Zuverlässigkeitsprobleme des Triebwerkssystems von Starship offen, insbesondere die Stabilitätsherausforderungen beim koordinierten Zusammenspiel mehrerer Triebwerke.

Aktienkurs fällt unter Emissionspreis, Markt bewertet kurzfristige Risiken von SpaceX neu

Für die Kapitalmärkte erfolgte die Absage des Testflugs zu einem sensiblen Zeitpunkt.

Seit dem rekordverdächtigen Börsengang im Juni zu einem Preis von 135 US-Dollar pro Aktie stieg der Aktienkurs von SpaceX zunächst rasant an, gab seitdem jedoch kontinuierlich nach. Am Donnerstag schloss die Aktie des Unternehmens erstmals unter ihrem Emissionspreis bei 131,11 US-Dollar; nach der Ankündigung der Absage des Testflugs schwächte sich der Kurs im nachbörslichen und vorbörslichen Handel weiter ab, was auf eine weitere Abkühlung der Anlegerstimmung hindeutet.

Der Markt verfolgt das Starship-Programm mit großer Aufmerksamkeit – nicht nur, weil es für die künftigen Pläne von SpaceX zur Erforschung des tiefen Weltraums von entscheidender Bedeutung ist, sondern auch, weil das Satelliten-Internetgeschäft von Starlink stark von den umfangreichen Startkapazitäten von Starship abhängt.

Da das Gewicht der Starlink-Satelliten der dritten Generation kontinuierlich steigt, kann nur Starship eine ausreichende Nutzlastkapazität bieten; daher wirken sich die Entwicklungs- und Startfortschritte von Starship direkt auf das Tempo der künftigen Satellitenstationierung und die Geschwindigkeit der kommerziellen Expansion von Starlink aus.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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