Nach Angaben von Fars News haben die iranischen Streitkräfte das Ende der Militäroperationen gegen Israel angekündigt. Sie warnten jedoch vor härteren Angriffen, falls Israel seine Angriffe auf den Libanon wieder aufnimmt. Eine Bestätigung durch andere Medien steht noch aus.
Die Erklärung Irans zum Ende der militärischen Angriffe gegen Israel erfolgte, nachdem der US-Präsident Donald Trump sowohl Israel als auch Iran aufgefordert hatte, die Angriffe sofort einzustellen.
Im US-Dollar (USD) scheint starker Verkaufsdruck zu herrschen, nachdem Iran die Aussetzung der Angriffe angekündigt hat. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Artikels notiert der US Dollar Index (DXY) 0,14% niedriger bei rund 99,90.
Ein deutlicher Verkaufsdruck ist bei den Ölpreisen zu beobachten, da Iran der Aufforderung von US-Präsident Trump zur Kriegspause nachkommt. Im späten europäischen Handel hat der WTI-Ölpreis einen Großteil seiner frühen Gewinne abgegeben und ist von einem Intraday-Hoch bei 93,50 USD auf rund 90 USD zurückgefallen.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.