Strategen der OCBC Bank, Sim Moh Siong und Christopher Wong, erwarten, dass asiatische Währungen ihre Kursgewinne vom Freitag wieder abgeben dürften, nachdem der Iran die Straße von Hormus erneut geschlossen hat. Besonders die als risikoreich geltende südkoreanische Won dürfte den Rückgang anführen, während auch Taiwan-Dollar, indische Rupie, thailändischer Baht und philippinischer Peso wegen ihrer Abhängigkeit vom Ölpreis unter Druck geraten könnten. Stabilere Währungen wie der Offshore-Yuan und der Singapur-Dollar könnten sich etwas robuster zeigen, dürften aber ebenfalls belastet bleiben. Angesichts der unsicheren Entwicklung rund um mögliche Waffenstillstandsverhandlungen wird mit schwankungsanfälligem Handel in beide Richtungen gerechnet.
"Asiatische Währungen dürften die späten Kursgewinne vom Freitag wieder abgeben, während der US-Dollar angesichts der geopolitischen Entwicklungen zum Wochenende hin als sicherer Hafen gefragt sein dürfte."
"Unter den asiatischen Währungen dürfte der als besonders volatil geltende südkoreanische Won, der zuvor von positiven Nachrichten profitiert hatte, nun stärkere Rückgänge verzeichnen."
"Die meisten asiatischen Währungen, darunter Taiwan-Dollar, indische Rupie, thailändischer Baht und philippinischer Peso, dürften ebenfalls schwächer tendieren, da sie empfindlich auf Ölpreise und Risikostimmung reagieren."
"Im Vergleich dazu könnten weniger volatile Währungen wie der Offshore-Yuan und der Singapur-Dollar geringere Schwankungen zeigen, dürften aber dennoch unter Druck bleiben."
"Dies unterstreicht die hohe Dynamik der geopolitischen Entwicklungen und spricht weiterhin für Handelsstrategien in beide Richtungen."