Bei einer Parlamentswahl in Ungarn am Sonntag besiegte Péter Magyar, der Vorsitzende der zentristisch-rechten Oppositionspartei Tisza, den erfahrenen amtierenden Ministerpräsidenten Viktor Orbán mit einem Erdrutschsieg.
Mit fast allen ausgezählten Stimmen teilten die Wahlbeamten mit, dass Magyars Tisza-Partei voraussichtlich zwei Drittel der Sitze im Parlament sichern wird und derzeit 138 Sitze gewinnt.
Das markierte das Ende von Orbáns 16-jähriger Herrschaft und auch die Beendigung der konfrontativen Rolle Ungarns innerhalb der Europäischen Union (EU), so viele europäische Führungspersönlichkeiten.