Die Strategen Shaun Osborne und Eric Theoret von Scotiabank stellen fest, dass der Euro seine Konsolidierung im Bereich von 1,17 fortsetzt, nachdem stimmungsgetriebene Gewinne im Zuge nachlassender geopolitischer Sorgen erzielt wurden. Sie verweisen auf konstruktive Risiko-Umkehrsignale, unterstützende Zinsdifferenzen sowie eine rückläufige Nachfrage nach Absicherungen gegen Kursverluste. Kurzfristig deuten technische Indikatoren auf eine Aufwärtsbewegung hin, wobei der RSI klar über 50 liegt, nur begrenzter Widerstand vor 1,18 besteht und kurzfristig eine Handelsspanne zwischen 1,1680 und 1,1780 erwartet wird.
"Der Euro setzt die Konsolidierung vom Donnerstag fort und startet mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent gegenüber dem US-Dollar in die nordamerikanische Sitzung am Freitag. Die jüngste Seitwärtsbewegung konzentriert sich offenbar um die Marke von 1,17 und folgt auf eine stimmungsgetriebene Erholung, ausgelöst durch eine vorsichtige Entspannung der geopolitischen Lage."
"Die Erholung bei den Risiko-Umkehrsignalen ist konstruktiv und deutet auf eine weiter nachlassende Nachfrage nach Absicherung gegen eine Euro-Schwäche hin, was eine Rückkehr zu fundamentalen Faktoren ermöglicht."
"Die Zinsdifferenzen wirken unterstützend und eröffnen kurzfristig Aufwärtspotenzial für den Euro."
"Aufwärtsgerichtet – der RSI liegt klar im positiven Bereich über 50 und zeigt eine bemerkenswerte Erholung der Dynamik nach dem Rückgang auf überverkaufte Niveaus nahe 20 Mitte März."
"Wir sehen nur begrenzten Widerstand vor der Marke von 1,18, einem Niveau, das in der zweiten Februarhälfte wiederholt als Engpass fungierte."