Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu erklärte am Freitag, dass er die Anweisung gegeben habe, „so bald wie möglich“ direkte Verhandlungen mit dem Libanon aufzunehmen, berichtete die Washington Post am Freitag. Netanyahu betonte jedoch, dass Israels Angriffe im ganzen Land, die sich gegen die Hisbollah richten, fortgesetzt würden.
„Angesichts der wiederholten Aufforderungen des Libanon, direkte Verhandlungen mit Israel aufzunehmen, habe ich gestern das Kabinett angewiesen, so bald wie möglich direkte Gespräche mit dem Libanon zu beginnen“, schrieb Netanyahu auf X und fügte hinzu: „Israel begrüßt den heutigen Aufruf des libanesischen Premierministers zur Entmilitarisierung von Beirut.“ Er sagte, die Gespräche würden sich auf die Entwaffnung der Hisbollah und „die Formalisierung friedlicher Beziehungen“ zwischen Israel und dem Libanon konzentrieren.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts liegt der West Texas Intermediate (WTI) mit einem Tagesplus von 0,31 % bei 91,95 USD.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.