Der israelische Premierminister (PM) Benjamin Netanyahu erklärte während der asiatischen Handelszeiten am Mittwoch, dass das Land die Entscheidung des US-Präsidenten Donald Trump unterstützt, Angriffe auf den Iran für zwei Wochen auszusetzen, vorausgesetzt, der Iran öffnet die Straße von Hormus und stellt Angriffe ein, berichteten israelische Medien.
Die USA teilten Israel mit, dass sie sich verpflichtet haben, gemeinsame Ziele in den bevorstehenden Verhandlungen zu erreichen.
Der Waffenstillstand schließt den Libanon nicht ein.
Keine unmittelbare Reaktion auf den US-Dollar (USD) nach den Äußerungen von Premierminister Netanyahu; jedoch ist die Markstimmung bereits risikofreudig nach der Ankündigung des US-Präsidenten Trump, geplante Angriffe auf den Iran für zwei Wochen auszusetzen. Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts notiert der US Dollar Index (DXY) über 0,5 % im Minus bei nahe 99,00.
Die Begriffe „Risk-on“ und „Risk-off“ beschreiben die Risikobereitschaft der Anleger. In einer „Risk-on“-Phase sind Investoren bereit, in risikoreichere Anlagen zu investieren, während sie in einer „Risk-off“-Phase sicherere Anlagen bevorzugen.
In „Risk-on“-Phasen steigen die Aktienmärkte, und auch Rohstoffe – abgesehen von Gold – gewinnen an Wert, da sie von einem positiven Wachstumsausblick profitieren. Währungen von rohstoffexportierenden Ländern sowie Kryptowährungen legen zu. In „Risk-off“-Zeiten gewinnen Staatsanleihen an Wert, Gold steigt, und sichere Währungen wie der Japanische Yen, der Schweizer Franken und der US-Dollar werden bevorzugt.
Währungen von rohstoffreichen Ländern wie Australien, Kanada und Neuseeland profitieren in Phasen der Risikobereitschaft („Risk-on“), da Rohstoffe in Zeiten wirtschaftlicher Expansion tendenziell im Preis steigen.
Die Währungen, die in Phasen von „Risk-off“-Stimmungen typischerweise an Wert gewinnen, sind der US-Dollar (USD), der japanische Yen (JPY) und der Schweizer Franken (CHF). Der US-Dollar profitiert in Krisenzeiten von seiner Rolle als Weltreservewährung, da Investoren vermehrt US-Staatsanleihen kaufen, die als besonders sicher gelten. Dies liegt daran, dass es als unwahrscheinlich angesehen wird, dass die größte Volkswirtschaft der Welt zahlungsunfähig wird. Der Yen verzeichnet durch die hohe Nachfrage nach japanischen Staatsanleihen Zuwächse, da ein Großteil dieser Anleihen von inländischen Investoren gehalten wird, die selbst in Krisenzeiten kaum Verkaufsdruck erzeugen. Der Schweizer Franken wird aufgrund strenger Bankgesetze, die den Kapitalschutz verbessern, als sicherer Hafen betrachtet.