Öl-Schock dreht alles: Dollar plötzlich wieder auf Stärke-Kurs

Quelle Fxstreet

Die Strategen Sim Moh Siong und Christopher Wong von OCBC sehen den US-Dollar durch gestiegene Ölpreise und verstärkte Nachfrage nach sicheren Anlagen wieder gestützt. Die Erwartungen einer anhaltenden Abwertung hätten sich damit umgekehrt. Für die kommenden Monate rechnen sie nun mit einem festeren Dollar, während der Dollar-Index (DXY) im nächsten Jahr zwar leicht nachgeben könnte, aber durch robuste US-Konjunkturdaten, einen stabileren Arbeitsmarkt und eine länger restriktive Geldpolitik der Federal Reserve System gestützt bleibe.

Ölpreisschock verändert Dollar-Ausblick

„Öl stützt den US-Dollar: Wir haben unseren Währungsausblick angepasst und erwarten kurzfristig einen stärkeren Dollar. Zu Jahresbeginn gingen wir noch von einer allmählichen Abschwächung aus, getrieben durch Unsicherheiten in der US-Politik, eine bessere globale Konjunktur und hohe Bewertungen. Der starke Anstieg der Ölpreise hat diese Einschätzung jedoch grundlegend verändert und den Dollar wieder gestützt.“

„Der US-Arbeitsmarktbericht für März fiel stärker aus als erwartet und deutet auf eine Stabilisierung hin. Das verringert die Wahrscheinlichkeit weiterer Zinssenkungen durch die Notenbank und spricht für eine längere Phase unveränderter Geldpolitik – im Einklang mit der restriktiveren Neubewertung der Zinserwartungen seit Beginn des Konflikts zwischen den USA und Iran.“

„In der vergangenen Woche hat sich die Stimmung mit der Hoffnung auf eine Entspannung verbessert. Die Ölpreise der Sorte Brent gaben von den Wochenhochs nahe 119 US-Dollar je Barrel nach, die Erwartungen an weitere Zinserhöhungen wurden zurückgenommen, und der Dollar zeigte sich gegenüber anderen wichtigen Währungen uneinheitlich.“

„Sollte es zu einer glaubwürdigen Entspannung kommen, erwarten wir, dass der Dollar wieder in einen moderaten Abwertungstrend übergeht, da sinkende Energie-Risiken andere Volkswirtschaften und risikoreichere Anlagen begünstigen würden.“

„Ein schwächerer Dollar bleibt im weiteren Jahresverlauf möglich, insbesondere wenn die Ölpreise in der zweiten Jahreshälfte 2026 deutlich nachgeben. Selbst dann dürfte das Abwärtspotenzial begrenzt sein. Die US-Wirtschaft zeigt sich weiterhin robust, und der Dollar hat zuletzt seine Rolle als sicherer Hafen bestätigt – er dämpft damit Kursverluste an den Aktienmärkten, anstatt sie zu verstärken.“

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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