Fed-Zinsstopp! Öl-Schock und Nahost-Spannungen bringen Inflation zurück

Quelle Fxstreet

Ökonomen der Deutsche Bank gehen davon aus, dass die Federal Reserve auf ihrer Sitzung in dieser Woche die Zinsen unverändert lassen wird. Zugleich dürfte die Notenbank die erhöhte geopolitische Unsicherheit und Inflationsrisiken durch steigende Ölpreise betonen. Erwartet werden nur geringfügige Anpassungen in der Erklärung. Der Fokus dürfte darauf liegen, wie höhere Energiepreise über die Finanzierungsbedingungen auf die Wirtschaft wirken. Im sogenannten Dot Plot rechnen die Experten weiterhin mit einem Zinsschritt nach unten im Jahr 2026. Entscheidend für den Ausblick sei jedoch, dass der Ölpreis in der Nähe von oder unter 100 US-Dollar pro Barrel bleibt.

Zinsen vorerst unverändert – Inflationsrisiken steigen

"Mit Blick auf die Fed erwarten unsere Ökonomen, dass sie die Zinsen in dieser Woche unverändert lässt und die erhöhte geopolitische Unsicherheit hervorhebt."

"Auf der anschließenden Pressekonferenz dürfte Vorsitzender Jerome Powell nach Einschätzung der Experten betonen, dass sich die jüngsten Ereignisse vor allem über die Finanzierungsbedingungen übertragen – insbesondere über die Ölpreise."

"Die Kerninflation gemessen am PCE-Index ist zuletzt zwei Monate in Folge um jeweils 0,4 Prozent gestiegen und hat die Jahresrate damit auf 3,1 Prozent erhöht – den höchsten Stand seit Anfang 2024."

"Beim Dot Plot erwarten unsere Ökonomen weiterhin ein Signal für eine Zinssenkung in diesem Jahr, auch wenn nicht viel nötig wäre, um den Medianpunkt für 2026 zu verschieben."

"Abseits der Fed dürften die in dieser Woche anstehenden Konjunkturdaten den Ton der Sitzung kaum wesentlich verändern."

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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