Das GBP/JPY-Kreuz kehrt einen Intraday-Rückgang unter die Marke von 215,00 um und klettert während der frühen europäischen Sitzung am Dienstag wieder näher an sein höchstes Niveau seit Juli 2008. Darüber hinaus untermauert das fundamentale Umfeld die Aussicht auf eine Fortsetzung der jüngsten Aufwärtsbewegung, die in den letzten etwa zwei Wochen zu beobachten war.
Trotz zunehmender wirtschaftlicher Unsicherheiten durch den Iran-Krieg preisen Händler weiterhin eine höhere Wahrscheinlichkeit für eine Zinserhöhung der Bank of Japan (BoJ) auf der geldpolitischen Sitzung im April ein. Dies, zusammen mit Spekulationen, dass die japanischen Behörden eingreifen würden, um eine weitere Schwäche der heimischen Währung zu stoppen, bietet dem japanischen Yen (JPY) Unterstützung und wirkt als Gegenwind für das GBP/JPY-Kreuz. Die JPY-Bullen scheinen jedoch angesichts wirtschaftlicher Bedenken durch externe Energieschocks infolge der Instabilität in der Straße von Hormus zögerlich zu sein.
Japan ist überwiegend auf Ölimporte aus dem Nahen Osten angewiesen, und die Unsicherheit rund um die strategische Wasserstraße schürt weiterhin Sorgen, dass die Wirtschaft in absehbarer Zeit erheblichen Belastungen ausgesetzt sein wird. Dies könnte wiederum die Gewinne des JPY begrenzen. Das Britische Pfund (GBP) profitiert hingegen von einem schwächeren US-Dollar (USD) und steigenden Wetten auf Zinserhöhungen der Bank of England (BoE). Tatsächlich preisen Händler für 2026 ab April eine Straffung von etwa 78 Basispunkten (bps) ein, was die GBP/JPY-Bullen begünstigt.
Dies, zusammen mit der jüngsten Erholung von einem technisch bedeutenden 100-Tage Simple Moving Average (SMA), bestätigt den kurzfristig positiven Ausblick und legt nahe, dass der Weg des geringsten Widerstands für die Kassapreise weiterhin nach oben führt. Daher könnte jeder korrigierende Pullback noch als Kaufgelegenheit gesehen werden und dürfte voraussichtlich begrenzt bleiben.
Die folgende Tabelle zeigt die prozentuale Veränderung von Japanischer Yen (JPY) gegenüber den aufgeführten Hauptwährungen heute. Japanischer Yen war am stärksten gegenüber dem US-Dollar.
| USD | EUR | GBP | JPY | CAD | AUD | NZD | CHF | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| USD | -0.22% | -0.19% | -0.25% | -0.16% | -0.01% | -0.39% | -0.33% | |
| EUR | 0.22% | 0.03% | 0.00% | 0.08% | 0.21% | -0.18% | -0.12% | |
| GBP | 0.19% | -0.03% | -0.06% | 0.04% | 0.17% | -0.21% | -0.16% | |
| JPY | 0.25% | 0.00% | 0.06% | 0.10% | 0.25% | -0.13% | -0.08% | |
| CAD | 0.16% | -0.08% | -0.04% | -0.10% | 0.15% | -0.21% | -0.17% | |
| AUD | 0.00% | -0.21% | -0.17% | -0.25% | -0.15% | -0.38% | -0.34% | |
| NZD | 0.39% | 0.18% | 0.21% | 0.13% | 0.21% | 0.38% | 0.05% | |
| CHF | 0.33% | 0.12% | 0.16% | 0.08% | 0.17% | 0.34% | -0.05% |
Die Heatmap zeigt die prozentuale Entwicklung der wichtigsten Währungen im Vergleich zueinander. Die Basiswährung wird aus der linken Spalte ausgewählt, während die Notierungswährung aus der oberen Zeile ausgewählt wird. Wenn Sie zum Beispiel Japanischer Yen aus der linken Spalte auswählen und sich entlang der horizontalen Linie zum US-Dollar bewegen, wird die prozentuale Veränderung in der Box als JPY (Basis)/USD (Notierungswährung) angezeigt.