Das Research-Team von Danske erwartet, dass China an seinem zweigeteilten Wachstumsmuster festhält: schwache Binnennachfrage bei gleichzeitig starken Exporten und einer dynamischen Technologiebranche. Für 2025 prognostizieren die Analysten ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts von 5 Prozent, das sich 2026 auf 4,8 Prozent und 2027 auf 4,7 Prozent abschwächen dürfte. Die Bank geht davon aus, dass Überkapazitäten bestehen bleiben, auch wenn der Deflationsdruck nachlässt und die Belastungen aus dem Immobiliensektor allmählich abnehmen.
„China bleibt eine Wirtschaft mit zwei Geschwindigkeiten: Die Binnennachfrage ist schwach, während Exporte und Technologie weiterhin stark wachsen.“
„Nach einem weiteren Jahr mit 5 Prozent Wachstum im Jahr 2025 rechnen wir mit einer leichten Abschwächung auf 4,8 Prozent im Jahr 2026 und 4,7 Prozent im Jahr 2027. Das entspricht unseren Prognosen vom Dezember.“
„Wir erwarten, dass sich die Zusammensetzung des Wachstums 2026 weitgehend nicht verändert: Der Konsum dürfte nur schleppend zulegen, während die Exporte stark bleiben. Die Belastungen aus dem Immobiliensektor sollten nachlassen, da die Bauaktivität bereits deutlich zurückgegangen ist.“
„Wir gehen davon aus, dass das Angebot weiterhin schneller wächst als die Nachfrage und damit Überkapazitäten bestehen bleiben. Allerdings gibt es Anzeichen dafür, dass der Deflationsdruck nachlässt.“
„Im neuen Fünfjahresplan setzt China verstärkt auf Technologie und gewichtet zugleich die Konsumnachfrage stärker. Dafür sind neue und deutlichere Maßnahmen zur Stabilisierung des Immobilienmarkts erforderlich, deren Wirkung jedoch noch einige Zeit auf sich warten lassen dürfte.“