Strategy hat in der vergangenen Woche 17.994 Bitcoin (BTC) für rund 1,28 Milliarden US-Dollar gekauft. Das geht aus einer am Montag bei der US-Börsenaufsicht Securities and Exchange Commission eingereichten Meldung hervor.
Der durchschnittliche Kaufpreis lag demnach bei etwa 70.946 Dollar je Bitcoin. Damit erhöht sich der Gesamtbestand des Unternehmens auf 738.731 BTC. Die gesamten Anschaffungskosten für den Bitcoin-Bestand belaufen sich nun auf rund 56,04 Milliarden Dollar, was einem durchschnittlichen Kaufpreis von 75.862 Dollar pro Coin entspricht.
Beim aktuellen Marktpreis von etwa 68.000 Dollar je Bitcoin entspricht der Wert der Bestände rund 50 Milliarden Dollar.
Die jüngste Akquisition wurde über Einnahmen aus dem sogenannten At-the-Market-Aktienprogramm (ATM) finanziert. Zwischen dem 2. und 8. März nahm das Unternehmen durch den Verkauf seiner STRC-Vorzugsaktien sowie der MSTR-Stammaktien der Klasse A rund 1,28 Milliarden Dollar ein.
Das ATM-Programm ermöglicht es dem Unternehmen, regelmäßig neue Aktien direkt am Markt zu platzieren und so Kapital für weitere Bitcoin-Käufe zu beschaffen.
Der jüngste Erwerb bedeutet im Vergleich zu den Vorwochen eine Steigerung der wöchentlichen Kaufaktivität um 527 Prozent.
Daten des Analysehauses SoSoValue zeigen, dass börsennotierte Unternehmen in derselben Woche insgesamt Bitcoin im Wert von rund 1,28 Milliarden Dollar hinzugekauft haben.
Während Strategy den Großteil dieser Käufe ausmachte, meldeten auch kleinere Unternehmen Zukäufe. So erwarb DayDayCook weitere 65 BTC, während Capital B zwei Bitcoin hinzufügte. Das japanische Unternehmen Metaplanet hat seine Bitcoin-Käufe hingegen bereits seit acht Wochen in Folge ausgesetzt.
Durch die jüngsten Zukäufe ist der gemeinsame Bestand börsennotierter Unternehmen außerhalb des Mining-Sektors auf 999.210 Bitcoin gestiegen. Das entspricht etwa fünf Prozent des derzeit umlaufenden Angebots der Bitcoin.