Fed-Mitglied Barkin: Die Geldpolitik ist derzeit gut auf Risiken eingestellt

Quelle Fxstreet

Der Präsident der Federal Reserve (Fed) der Bank von Richmond, Thomas Barkin, sagte am Dienstag, dass die Geldpolitik "gut positioniert" sei, um mit den Risiken rund um die wirtschaftliche Entwicklung umzugehen.

Wichtige Zitate

Ich erwarte keine drastischen Veränderungen in der Wirtschaft aufgrund von KI.

Ich hoffe, in Zukunft mehr Breite in der Wirtschaft zu sehen.

Der Anstieg der Produktivität kommt nicht nur von KI.

Ich mache mir Sorgen darüber, was ein Rückgang aller Investitionen mit der Wirtschaft anstellen würde.

Die zugrunde liegenden Dynamiken unterstützen den Verbrauchersektor.

Erwartet, dass die neuesten Zollmaßnahmen die Inflationsdynamik nicht wesentlich verändern werden.

Die Geldpolitik ist derzeit gut positioniert für Risiken.

In der gesamten Wirtschaft sehen wir eine Disinflation, möchte aber mehr Bestätigung in den Daten.

Unternehmen sagen, dass sie sehr begrenzte Preissetzungsmacht haben.

Die Inflationsdaten lagen konstant über dem Ziel.

Es ist schwierig zu kalibrieren, was mit dem Arbeitsangebot vor sich geht.

Es gibt ein klares Gefühl, dass sich der Arbeitsmarkt gelockert hat.

Marktreaktion

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts handelt der US Dollar Index (DXY) um 97,88, was einem Anstieg von 0,14% im Tagesverlauf entspricht.

Fed - Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Die Federal Reserve (Fed) steuert die US-Geldpolitik mit zwei klaren Zielen: Preisstabilität und Vollbeschäftigung. Dabei nutzt die Notenbank Zinssätze als Hauptinstrument. Höhere Zinsen stärken den US-Dollar, da sie die USA für internationale Investoren attraktiver machen. Sinkende Zinsen hingegen schwächen den Greenback.

Die Federal Reserve (Fed) hält jährlich acht geldpolitische Sitzungen ab, bei denen das Federal Open Market Committee (FOMC) die wirtschaftliche Lage beurteilt und geldpolitische Entscheidungen trifft. Das FOMC besteht aus zwölf Mitgliedern – den sieben Mitgliedern des Gouverneursrats, dem Präsidenten der Federal Reserve Bank of New York und vier der elf übrigen regionalen Notenbankpräsidenten, die auf Jahresbasis rotieren.

In Zeiten schwerer Wirtschaftskrisen, wie etwa 2008 während der Finanzkrise, greift die Federal Reserve oft auf QE zurück. Dies bedeutet, dass die Fed massiv Anleihen kauft, um Liquidität bereitzustellen. Diese expansive Geldpolitik schwächt den Dollar, da das zusätzliche Geld die Währung verwässert und das Vertrauen der Investoren mindert.

Quantitative Straffung (QT) ist der umgekehrte Prozess von QE, bei dem die US-Notenbank aufhört, Anleihen von Finanzinstituten zu kaufen und das Kapital aus fällig werdenden Anleihen nicht reinvestiert, um neue Anleihen zu kaufen. Dies wirkt sich in der Regel positiv auf den Wert des US-Dollars aus.

Haftungsausschluss: Nur zu Informationszwecken. Die bisherige Performance ist kein verlässlicher Indikator für zukünftige Ergebnisse.
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